Kategorie: Roman (Seite 1 von 25)

Heimweh nach uns von Helen Schreiber

Klappentext:
“Wie weit würdest du gehen, wenn dein Herz nicht mehr weiß, wo es zu Hause ist?” Lena und Malte sind seit dreiundzwanzig Jahren ein Paar, ein gutes Team und Eltern von zwei wundervollen Kindern. Doch der Alltag hat die beiden fest im Griff. Immer öfter spürt Lena, dass das Leben ihr zu schnell wird und die Doppelbelastung aus Job und Familie ihr den Atem raubt. Ihre Schwester Judith schenkt ihr deshalb einen Yogakurs. Ein Geschenk, das Lena nur widerwillig und skeptisch annimmt. Doch als dann Reik, ihr Yogalehrer, vor ihr steht, zieht er sie sofort in seinen Bann. Er ist die Leichtigkeit, die sie in ihrem Leben vermisst hat. Er stellt die Fragen, die schon so lange nach einer Antwort suchen. Und er berührt etwas in ihr, das ihr Herz schneller schlagen lässt. Lena gibt sich diesem Gefühl hin – und läuft Gefahr, am Ende alles zu verlieren…

Seiten: 252
Verlag: FeuerWerkeVerlag

Mein Fazit:
Titel und Cover passen fantastisch zu der Geschichte, die sich locker und leicht lesen lässt. Ich habe die Gefühle, den Stress und die Traurigkeit von Lena geradezu gespürt. Es ist eine so reale Geschichte, die direkt aus dem Leben gegriffen ist. Sie ist trotz der Schwierigkeiten zwischen Lena und Malte einfach unglaublich schön und es hat großes Vergnügen bereitet, den Roman zu lesen.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Spiegelei auf Krapfen von Rike Stienen

Klappentext:
Almuts Leben läuft aus dem Ruder, als sie ihren Mann Hajo mit seiner Assistentin erwischt. Aus Frust futtert sie sich mit Süßigkeiten und Alkohol kontinuierlich überflüssige Kilos an. Ihr Hausarzt schlägt Alarm, denn Almuts Blutzuckerwerte schnellen in die Höhe. Die Notbremse soll sie mithilfe einer speziellen Diät auf einer abgelegenen Alm in Tirol ziehen. Zusammen mit den anderen Teilnehmern heißt es, sich in Abstinenz zu üben. Als Almut bei einem Unwetter in den Bergen Simon näher kennenlernt, wird das Abnehmen plötzlich zur Nebensache.
Ein humorvoller Roman über den ewigen Kampf gegen die überflüssigen Pfunde.

Seiten: 219
Verlag: Independently published (13. Februar 2021)

Mein Fazit:
Ich werde nie im Leben versuchen mit Haferschleim ein paar Kilos abzunehmen … Die Geschichte von Simon und Almut finde ich dagegen voll niedlich. Ich habe mich köstlich amüsiert und ein paar heitere Stunden auf der Alm verbracht und vor allem die Kuh Agathe ständig bildlich vor Augen gehabt. Es hat wieder einfach Spaß gemacht, die Autorin auf einen neuerlichen Ausflug zu begleiten.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Ausgerechnet Montana von Ann Christine Larsen

Klappentext:
Vom Trailor Park an die Wall Street

Cooper Webster hat in seiner Kindheit einiges durchgemacht, doch heute ist er ein gefragter Börsenmakler. Geblieben sind seine Wutausbrüche, die er nur schwer kontrollieren kann.
Nach einem erneuten Ausraster hat sein Chef die Nase voll und verfrachtet ihn kurzerhand auf eine Therapiefarm in Montana. Die Höchststrafe für den stadtverwöhnten Cooper!

Kaum angekommen, glaubt Cooper, sein härtester Kampf sei der mit einem verrückten Hahn und Pferdmist, doch dann trifft er auf Jo, die viel zu hübsche und rätselhafte Schwester des Farmbesitzers.
Plötzlich erscheint ihm das Landleben gar nicht mehr so öde, doch bei Jo beißt er auf Granit.
Der erfolgsverwöhnte Cooper versteht die Welt nicht mehr und setzt alles daran, das Herz der geheimnisvollen Jo zu gewinnen.
Was er nicht weiß: Jo hat ein Geheimnis.
Als Jo in Gefahr gerät, muss Cooper sich der Ursache seiner Wutausbrüche stellen, um Jo zu retten.

Eine humorvolle Liebesgeschichte in der Idylle der Rocky Mountains, zwischen Lagerfeuerromantik und einem Geheimnis.

Seiten: 334
Format: Kindle

Mein Fazit:
Cooper und Jo treffen sich in der Einöde Montanas. Jeder für sich hat mit den Geistern der Vergangenheit zu kämpfen und doch verbindet sie ein unsichtbares Band. Zwei Geschichten, zwei Welten, zwei Schicksale. Für mich war diese Geschichte einfach ein hinreißendes Abenteuer mit viel Aufregung, erheiternden Momenten und ganz viel Liebe.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Unheilbar: Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten von Silvia Maria de Jong

Klappentext:
Wenn die dunkelste Stunde naht, musst du loslassen was du liebst, um es nicht zu verlieren.

Er hätte sich von Liv fernhalten sollen. Er hätte, wie ursprünglich geplant, ohne jeden weiteren Abschied nach Italien zurückreisen sollen. Möglicherweise wäre die große Katastrophe dann ausgeblieben.
Aber nun ist Romeo zurück und fest entschlossen, Liv zu ihrem eigenen Schutz in die Kunst des Tötens einzuweisen, bevor er endgültig geht.
Doch die Schatten sind bereits näher als er ahnen kann und der Feind ein anderer als vermutet. Romeo weiß, er muss zurück nach Sizilien und sich seiner Vergangenheit stellen, wenn er Liv vor dem sicheren Tod bewahren will.
Doch zuvor muss er die Frau, die ihm das Leben gerettet hat und in deren starkes und mutiges Herz er sich allmählich zu verlieren beginnt, in Sicherheit bringen.
Eine Sicherheit, die trügerisch und tödlich gleichermaßen ist …

Seiten: 230
Format: Kindle

Mein Fazit:
Liv und Romeo. Zwei Seelen, die vom Leid geprägt sind. Zwei Herzen, die füreinander bestimmt sind. Romeo und Liv. Vom Schicksal zusammengeführt. Verbunden auf einer unsichtbaren Ebene. So schön, so schmerzhaft, so gefühlvoll. Einfach unfassbar gut.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Der Wind singt unser Lied von Meike Werkmeister

Klappentext:
Die Weltenbummlerin Toni ist überall und nirgends zu Hause – bis ein Anruf ihres Vaters sie zurück an die Nordsee führt. St. Peter-Ording mit seinen hübschen Reetdachhäusern und dem kilometerlangen Sandstrand ist für viele das Paradies auf Erden. Doch Toni hat sich hier, wo der Wind das ganze Jahr um die Häuser pfeift, nie richtig wohlgefühlt. Auch jetzt macht ihre alte Heimat es ihr nicht leicht. Ihre Eltern werden immer schrulliger, und alles erinnert sie an ihre erste große Liebe. Während sie auf dem Ferienhof der Familie aushilft, begreift Toni, dass sie das Leben anpacken muss, um ihm eine neue Richtung zu geben. Und dabei ist sie nicht allein …

Seiten: 465
Verlag: Goldmann

Mein Fazit:
Mit dieser Geschichte lässt uns Meike Werkmeister nicht nach Norderney reisen, sondern nach St. Peter-Ording. Trotzdem ist es ein Treffen mit alten Bekannten. Die Geschichte ist dann nicht nur eine locker-leichte Sommerlektüre, die den Leser verzaubert, sondern lässt alte Wunden bei Toni heilen und macht damit dem Leser Mut, Dinge zu Ende zu bringen. Weglaufen ist ein Weg, aber keine Lösung. Mir hat es auf jeden Fall riesigen Spaß gemacht, Toni zu begleiten und ich bin schon sehr gespannt, mit welcher Geschichte wir als nächstes von der Autorin verzaubert werden.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Der kleine Eiswagen am Strand von Julia Rogasch

Klappentext:
Manchmal hilft nur Eis

Greta ist am Boden zerstört als ihre gute Freundin, die 80-jährige Else, überraschend verstirbt. Doch dann erfährt sie, dass sie Elses Alleinerbin ist und beschließt ihrem öden Job in Hamburg den Rücken zu kehren und eine Auszeit auf ihrer Lieblingsinsel Sylt zu nehmen. Sie will nach einer neuen Perspektive in ihrem Leben suchen. Dabei stößt sie am Strand von Kampen auf den wunderschönen Eiswagen von Konrad und Rieke, die zufällig eine Aushilfe suchen. Greta springt sofort ein und versteht sich vor allem mit Rieke auf Anhieb, während Konrad eher abweisend reagiert. Dabei fühlt sich Greta gerade zu ihm hingezogen. Doch dem Eiswagen droht das Aus und Greta wird bald klar, dass Konrad viele Sorgen mit sich herumträgt. Schließlich setzt sie alles auf eine Karte, um den Eiswagen und ihre neue Liebe zu retten …

Seiten: 413
Verlag: FOREVER

Mein Fazit:
Und wieder einmal hat es Julia Rogasch geschafft, mich auf diese wundervolle Insel zu beamen, den Blick auf das Meer gerichtet, die Sonne im Gesicht und die Seele baumeln zu lassen. Es ist geradezu unglaublich, wie es ihr immer wieder gelingt. Die Geschichte ist dann einfach zauberhaft, auch wenn sie den Leser zwischenzeitlich auch mal nachdenklich stimmt. Sie macht Mut und stärkt das Selbstvertrauen. Eben eine sehr gelungene Geschichte und wieder einmal ein pures Lesevergnügen.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Die Farbe des Nordwinds von Klara Jahn

Klappentext:
Wenn die Suche nach der Heimat zur Suche nach dir selbst wird

Schon immer hat Ellen sich wie eine Besucherin in ihrem eigenen Leben gefühlt. Außer einmal, als Kind, als sie mit ihrer Mutter kurz auf den Halligen lebte. Abreisen wollte sie damals nicht, doch sie hatte keine Wahl. Nun kehrt sie zurück auf dieses merkwürdig vertraute Fleckchen Marschland. Und zu Liske, die damals wie eine Schwester für sie war. Ihre Annäherung wühlt alte Konflikte wieder auf, doch Ellen lässt sich nicht entmutigen. Denn sie weiß: Dies ist ihre Seelenheimat.

Seiten: 400
Verlag: Heyne

Mein Fazit:
Cover und Klappentext haben mich neugierig gemacht und als Küstenfan musste ich das Buch unbedingt lesen. Leider konnte es mich nicht so ganz überzeugen. Ich kam zunächst noch sehr gut in das Buch, was wohl an dem angenehmen Schreibstil lag. Auch das Damals fand ich sehr interessant, nur hatte ich irgendwie Probleme mit der Geschichte von Ellen. Ich kann nicht einmal genau sagen warum, aber da fehlte beim Lesen das besondere Etwas, ich wurde einfach nicht Eins mit ihr und ihrer Geschichte. Das finde ich insgesamt sehr schade, denn Potential ist definitiv vorhanden.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

 

Eines Tages oder nie von Helena Baum

Klappentext:
Paula Petersen ist bereit für die zweite Hälfte ihres Lebens. Ihr Job als Mutter ist fast erledigt, die Kinder sind groß und stehen in den Startlöchern, ihr eigenes Leben zu gestalten. Doch sie trödeln und wenn es nach Paula ginge, könnte alles ein bisschen schneller gehen. Ihre Sehnsucht, die Berliner Wohnung endlich für sich allein zu haben, ist genauso stark wie die Lust, eine neue Partnerschaft einzugehen. Später, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Später! Später geht es um mich, denkt sie. Doch dann streitet sie wieder mit ihrer Tochter. Heftiger, als all die anderen Male und beschließt kurzerhand, eine Auszeit in Nordfriesland zu nehmen. Die Weite, die Ruhe und das Meer sollen helfen, ihrem Tinnitus entgegenzuwirken und die leeren Batterien aufzutanken. Doch in Nordfriesland wartet nicht nur die ersehnte Ruhe auf sie, sondern auch Hauke, ihre Jugendliebe. So entschieden, wie Paula sich vor vielen Jahren von ihm abgewendet hat, so unentschieden ist sie nun, was sie von dem Wiedersehen erwartet. Doch nicht nur das treibt sie um. Auch die Fragen, ob Hauke noch polyamor lebt, ob sie sich dieses Mal darauf einlassen könnte und was sie mit der alten Lüge machen soll, beschäftigen sie.

Seiten: 320
Verlag: Independently published (22. Dezember 2020)

Mein Fazit:
Paula und Hauke, Pauke. Eine Liebe für immer. Doch was ist wirklich für immer? Das Schicksal hat oft andere Pläne und so kommt es auch für Paula und Hauke anders, als in Jugendtagen gedacht. Beide leben ihr Leben, wie es kommt. Doch eines Tages bringt das Schicksal die zwei wieder zusammen. Sie sind inzwischen älter geworden, seelischt gereift. Eines Tages oder nie … wird es eine gemeinsame Zukunft geben … Ich habe das Buch in einer für mich schweren Zeit gelesen. Es hat mir Mut gemacht und Zuversicht geschenkt und genau dafür liebe ich es.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Jedes Jahr im Juni von Lia Louis

Klappentext:
Für Emmie ist Lucas die ganz große Liebe – seit dem Tag, als sie einen roten Luftballon mit einem Brief in den Himmel steigen ließ und Lucas ihr antwortete. Emmie weiß, dass er ihr Seelenverwandter ist, und doch hat sie es nie übers Herz gebracht, Lucas ihre Gefühle zu gestehen. Jedes Jahr treffen sich die beiden am selben Ort. Jedes Jahr hat er ein ganz besonderes Geschenk für sie. Und jedes Jahr hofft Emmie aufs Neue, dass Lucas sich auch in sie verlieben wird. Doch dieses Jahr ist alles anders. Denn was Lucas ihr verkündet, lässt Emmies Herz in tausend Stücke zerbrechen. Hat sie ihn damit für immer verloren?

Seiten: 416
Verlag: Penguin

Mein Fazit:
Das Cover hat mich neugierig gemacht und sah nach entspannter Unterhaltung aus. Genau das war es dann auch. Die Geschichte liest sich so weg, ohne dass man den Faden verliert, wenn man das Buch zur Seite legt. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und die Geschichte flüssig erzählt. Insgesamt hatte ich ein paar unterhaltsame Lesestunden, die mich von meinem Alltag ablenken konnten.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Unheilbar: Jage nicht, was du nicht töten kannst von Silvia Maria de Jong

Klappentext:
Sie ist die Stille, die den Sturm in mir zur Ruhe bringt

Er ist das Licht, das meine Nacht erhellt.

Romeo La Terra liegt im Sterben, als ihm die Frau begegnet, die er sofort als seinen Schutzengel erkennt. Er bittet sie zu bleiben, aus dem Wunsch heraus, nicht allein sterben zu müssen. Liv gewährt ihm diesen Wunsch und es sind jene Augenblicke, nur wenige Atemzüge, in denen sich eine Nähe entfacht, die nur aus tiefer Verzweiflung geboren werden kann.

Mit knapper Not gelingt es dem Arzt, Romeo ins Leben zurückzuholen. Ein Leben, das fortan am seidenen Faden hängt, denn der Mann, den keinerlei Papiere ausweisen, fällt ins Koma. Liv, die sich zu dem sonderbaren Fremden auf unheimliche Weise hingezogen fühlt, weicht nicht mehr von seiner Seite. Auch als er nach Wochen des Zweifelns und der Angst endlich die Augen aufschlägt, entschließt sie sich dazu, sich weiterhin um ihn zu kümmern, ohne zu ahnen, wen sie da in ihr Haus geholt hat. Kämpft sie doch gegen die eigenen Dämonen der Vergangenheit, die mit Romeos dunklen Geistern zu verschmelzen beginnen…

Seiten: 245

Mein Fazit:
Romeo und Liv, Liv und Romeo … eine Geschichte über das Leben, das Überleben. Eine Geschichte im Hier und Jetzt, aber auch über die Vergangenheit. Zwei Leben, ganz verschieden und doch so ähnlich. Die Geschichte hat mich gefangen genommen, gefesselt und ich konnte mich nicht von ihr befreien. Bleibt abzuwarten, ob die Fortsetzung meine Rettung sein wird.  

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

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