Kategorie: Krimis/Thriller (Seite 1 von 16)

Friesentod: Ein Fall für Thamsen & Co. (Kommissare Thamsen, Meissner und Co.) von Sandra Dünschede

Klappentext:
Haie Ketelsen ist beunruhigt. Er hat seine Nachbarin Tatjana Lieberknecht seit Tagen nicht gesehen. Aber da es keinen Hinweis auf ein Verbrechen gibt, kann sein Freund, Kommissar Dirk Thamsen, nicht ermitteln. Als kurz darauf ihre Leiche in Deezbüll gefunden wird, sind schnell zwei Verdächtige ausgemacht. Doch Haie und Thamsen fehlen Beweise, um einen von den beiden verhaften zu können. Dann verschwindet wieder eine junge Frau spurlos. Werden Haie und Thamsen sie rechtzeitig finden?

Seiten: 310
Verlag: Gmeiner

Mein Fazit:
Haie Ketelsen in Sorge. Prinzipiell nichts ungewöhnliches, aber in diesem besonderen Fall, doch von nicht unerheblicher Bedeutung. So kommt es auch, dass eine verschwundene Nachbarin das Leben von Haie und Kommissar Dirk Thamsen gewaltig durcheinander wirbelt. Langezeit drehen die Freunde sich bei den Ermittlungen im Kreis, ohne wirklich voran zu kommen. Letztendlich kommt es, wie es kommen muss, und die Ermittlungen führen nach einem plötzlichen Adrenalinschub zum Erfolg. Ein norddeutsches Lesevergnügen ganz nach meinem Geschmack.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

 

Hartes Fleisch – Ray Cullans vierter Fall in Schleswig von Alwin Dombetzki

Klappentext:
Bei einem seiner geheimen nächtlichen Einsätze überwältigt Ray Cullan eine kriminelle Organisation im Alleingang und entdeckt 12 ominöse, quaderförmige Gegenstände. Lange gibt es keine Lösung für dieses Rätsel, bis der hartnäckige Ermittler über eine Verkettung von anderen Kriminalfällen neue Hinweise erhält. Was spielt sich in dem Altenheim ab? Wer ist die Frau, die einen Sklaven am Halsband wie einen Hund hält? Stecken alle unter einer Decke? Das Tempo dieser ereignisreichen Geschehnisse treibt den Kommissar zu kompromissloser Härte. Ray Cullan muss aufräumen – dringender denn je.

Seiten: 320
Verlag: ALDO-Verlag

Mein Fazit:
Was soll ich sagen? Ich liebe diesen durchgeknallten Bullen von der Schlei einfach. Er ist zwar auf seine unkonventionelle Ermittlungsweise manchmal hart an der Grenze zur Realität (wenn nicht sogar weit darüber), aber gerade das macht ihn aus. Der Titel ist hier einfach mehr als zutreffend, die Ermittlungen sind sehr umfangreich und auch das Privatleben des sympathischen Ermittlers wird kräftig aufgewirbelt. Es ist liest sich einfach wieder fantastisch. Und da ich nicht genug bekam, habe ich die Geschichte gleich auch noch einmal gehört. Gelesen vom Autor mit entsprechenden Effekten versehen, einfach nicht zu übertreffen. Ich bin mega gespannt auf die Fortsetzung!

Viel Spaß beim Lesen oder Hören! Eure Steffi

Letzte Spur: Ostsee: Ein Fall für Journalistin Arnold von Karen Kliewe

Klappentext:
Journalistin Johanna Arnold ermittelt in ihrem ersten Fall: ein packender Ostsee-Krimi mit viel Küstenflair und einem Geheimnis aus der Vergangenheit. Für alle LeserInnen von Eva Almstädt und Katharina Peters

Eine Nacht im August 2004. Die alten, krüppeligen Birken versperren die Sicht auf den Mond und die ungewöhnlich raue Ostsee. Entlang der Steilklippen des Urlaubs-Örtchens Rerik rennt ein schwedisches Mädchen um sein Leben.
Was ist mit ihr geschehen? Wohin ist sie verschwunden? Genau diese Fragen stellt sich die Journalistik-Studentin Johanna Arnold zwölf Jahre später, als ihr ein alter Zeitungsbericht in die Hände fällt. Das frech grinsende Mädchen auf dem abgedruckten Foto könnte ihr Zwilling sein. Als sie sich auf die Suche nach ihrer Doppelgängerin macht, ahnt sie nicht, welch mörderische Kettenreaktion ihre Recherchen in Gang setzen …

Seiten: 388
Verlag: Piper

Mein Fazit:
Cover und Klappentext machen neugierig. Der angenehme Schreibstil der Autorin hat mich dann gut in die Geschichte gebracht, die mich mit jeder gelesenen Seite dann auch mehr in ihren Bann gezogen hat. Die Protagonisten waren allesamt sehr real dargestellt. Man merkte aber an der Handlungsweise von Ann (Johanna), dass sie sich noch im Studium befindet. Ihr fehlte manchmal noch etwas Biss bzw. das journalistische Gespür. Dinge, die sie sich in künftigen Fällen aber definitiv noch aneignen kann. Insgesamt hatte ich ein paar spannende Lesestunden und bin auf die Fortsetzung gespannt.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Schatten über Brodersby: Ein Landarzt-Krimi von Stefanie Ross

Klappentext:
Der Frühling naht im idyllischen Brodersby: Landarzt Jan Storm bekämpft mit allen Mitteln die grassierende Grippewelle und treibt die Renovierung seines Hauses voran. Als sein Freund Jörg in Schwierigkeiten gerät, ist es mit der Ruhe schlagartig vorbei. Ida, die Tochter von Jörgs Freundin, wird erpresst. Der Kieler Polizist will den Täter zur Rede stellen, aber nach dem Treffen ist der Jugendliche tot und Jörg der Hauptverdächtige. Der Landarzt beginnt, Nachforschungen anzustellen. Tatsächlich häufen sich an Idas Schule seltsame Vorfälle – und jemand aus Jans nächstem Umfeld scheint die Fäden zu ziehen und über jeden seiner Schritte informiert zu sein. Als ob das nicht reichen würde, geht auch noch seine Lebensgefährtin Lena auf Distanz und verhält sich merkwürdig. Kann Jan ihr noch trauen?

Seiten: 320
Verlag: Grafit

Mein Fazit:
Auch der 3. Teil dieser Reihe kann wieder auf ganzer Linie überzeugen. Zwischen Hustensaft und Mullbinden bleibt noch genug Zeit für den Landarzt Jan Storm Ermittlungen anzustellen. Tatkräftige Unterstützung erhält er wieder von seinen Freunden (größer sollte sein Freundeskreis allerdings nicht werden, da ich sonst den Überblick über die einzelnen Polizisten und deren Zuständigkeiten verliere).  Als wäre das nicht genug, treten auch noch Spannungen mit seiner Lebensgefährtin auf. Insgesamt ein sehr spannungsgeladener Krimi vor einer idyllischen Kulisse.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Ankerschmerz (Kira Jensen ermittelt, Band 1) von Stefan Wollschläger

Klappentext:
Kira Jensen ermittelt in Ostfriesland. Der erste Fall der neuen Krimiserie von Bestsellerautor Stefan Wollschläger.

Im Hafenbecken von Dornumersiel wird die Leiche einer jungen Komponistin entdeckt, deren Schlagerhit »Ankerschmerz« gerade die Charts stürmt.

Für Kira Jensen ist es kein ruhiger Start in ihrer alten Heimat. Ihr erster Arbeitstag als Kommissarin wird von einer persönlichen Katastrophe überschattet. Zudem entpuppt sich ihr neuer Vorgesetzter Tilmann Baer als Eigenbrötler, der ihr gleich deutlich macht, dass er seine Ermittlungen lieber alleine führt.

Wenn Kira sich in ihrem Job durchsetzen will, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihrem eigenen Instinkt zu folgen. Sind die Songtexte der jungen Frau der Schlüssel zu diesem Fall?

Seiten: 251
Verlag: Edition M

Mein Fazit:
Cover und Klappentext waren ganz nach meinem Geschmack, der Schreibstil des Autors war flüssig und angenehm. Der Fall an sich hatte viel Potential, doch ist es gerade das Potential, das während den Ermittlungen verloren ging. Auch wenn Kira Jensen noch ein Grünschnabel bei der Polizei ist, so hätte ich doch manchmal etwas mehr logische Denkweise von ihr erwartet. Ich finde das insgesamt sehr schade, hatte ich mich doch richtig auf diesem Kriminalroman gefreut.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

 

Der Seenebelmord: Nordseekrimi (Kripo Wattenmeer ermittelt) von Ulrike Busch

Klappentext:
Spätsommer auf Amrum. Die Künstlerin Finja Herder aus dem alten Fischerdorf Nebel nimmt mit anderen Frauen ein Bad im Meer. Seenebel zieht auf, und plötzlich ist Finja verschwunden. Bald kursiert das Gerücht, ein Spuk aus den Albträumen ihrer Kindheit habe sich bewahrheitet. Auch ein Unglück oder Freitod wird vermutet. Doch es mehren sich die Anzeichen für ein Verbrechen. Trotz intensiver Suche bleibt Finja verschollen. Haben Kuno Knudsen und Arne Zander es mit einem Mord ohne Leiche zu tun? In Verdacht gerät ein Schützling von Okko Knudsen, dem Bruder des Kommissars. Auch eine frühere Mitschülerin von Finja kommt als Täterin in Betracht. Als die Ermittlungen in eine Richtung deuten, wird Amrum von einem mysteriösen Todesfall erschüttert.

Seiten: 272
Herausgeber: BoD – Books on Demand

Mein Fazit:
Ein neuer Fall für die Kripo Wattenmeer, der mysteriös und gespenstisch zugleich ist. Die Ermittler tappen lange im Nebel, der die Umstände von Finjas Verschwinden umhüllt. Nur langsam geben die weichenden Nebelschwaden die Sicht auf das Tatsächliche und die Geister der Vergangenheit frei. Ein spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen zugleich.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Langeooger Gier. Ostfrieslandkrimi (Die Inselkommissare) von Marc Freund

Klappentext:
Die Aufregung auf der ostfriesischen Insel Langeoog ist groß, als eines Morgens der Strand voller angeschwemmter Schuhe ist. Dabei handelt es sich um nagelneue Ware, die einer der vorbeiziehenden Frachter mitten in der Nacht auf offener See verloren haben muss. Gierig fallen die Urlauber darüber her. Die Inselkommissare Gerret Kolbe und Rieke Voss werfen einen belustigten Blick auf das Geschehen und ahnen noch nichts Böses. Aber das lässt nicht lange auf sich warten. Etwas weiter, an Langeoogs Ostende, wurde nämlich ein beschädigter Container angespült. Einige Insulaner beharren vehement auf ihr altes Seefahrer- und Friesenrecht, wonach jegliches angespülte Strandgut den Inselbewohnern gehört. Zunächst gelingt es Kolbe mit diplomatischem Geschick, eine Plünderung und Eskalation zu verhindern, doch schon am nächsten Morgen haben die Ermittler eine Leiche…

Seiten: 200
Verlag: Klarant

Mein Fazit:
Ein neuer Fall für Kolbe und Voss. Ermittlungen zwischen Inselrecht und Mord. Alles sehr verworren und undurchsichtig. Erschwert durch das immer noch leicht gestörte Verhältnis der Kommissare untereinander. Am Ende siegt die Gerechtigkeit und ich hatte ein paar unterhaltsame und spannende Lesestunden. Fortsetzung auf jeden Fall erwünscht.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Mord zum Jahrestag von Johanna Ritter

Klappentext:
Laufen und relaxen. Das ist alles, was Hauptkommissar Erwin Holle sich von seinem Urlaub auf der ostfriesischen Insel Norderney erhofft. Den Kopf frei kriegen, das Leben genießen und Seeluft tanken. Doch durch einen Anruf seiner Dienststelle zerbricht dieser Wunsch in Sekundenschnelle. Schon findet er sich bei Mordshitze in verschwitzten Laufklamotten, am Tatort „Weststrand“ wieder und nimmt die Ermittlungen auf. Inwieweit der Norddeicher Kurzgeschichtenautor Ulf-Berthold Stikkert, der unweit des Tatorts aufgefunden wird, mit dem Mord zu tun hat oder ob die Feierlustigen einer Klassenfeier etwas verbergen, bleibt zu klären. Das Ermittlerteam arbeitet unter Hochdruck, denn der Mörder ist nicht aufzuhalten.

Seiten: 272
Verlag: Spica Verlag

Mein Fazit:
Küstenkrimis gehen immer und so habe ich mich auch auf diesen Krimi gefreut und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und so kam ich dann auch schnell in die Geschichte hinein. Diese hatte es dann auch in sich und der arme urlaubsreife Kommissar steckte sehr schnell in den Ermittlungen. Am Ende folgte die Erkenntnis, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint, ein paar nette Lesestunden inklusive.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Der Heimweg von Sebastian Fitzek

Rezension von Sammy
Zu Der Heimweg von Sebastian Fitzek

Was für ein Buch!
Ich habe schon einige Thriller von ihm gelesen und dies hat mir, zusammen mit dem Insasse und Passagier 23 bisher am besten gefallen.
Häusliche Gewalt und Sexualdelikte werden hier thematisiert und werden sicherlich einige Leser triggern. Verständlicherweise.
Ich finde, diese Themen gehören dennoch gehört und gelesen und sollten nicht totgeschwiegen werden. Man setzt sich als Leser ganz anders damit auseinander und denkt über Einiges noch nach. Zumindest tue ich es.
Was ich sonst noch zum Buch zu sagen habe, könnt ihr hier gerne nachlesen:

Neben „Der Insasse“ und „Passagier 23“ ist dies für mich einer der besten Thriller des Autors.
Allein das Cover und die Aufmachung waren es Wert, dieses Werk als gebundene Ausgabe zu kaufen.
Der Inhalt ist nicht weniger gut. Ganz im Gegenteil!
Ein schweres Thema wird in dieser fiktiven Geschichte behandelt. Häusliche Gewalt, Sexualdelikte und mehr. Ein Thema, dass immer aktuell ist und es sicher leider auch bleiben wird. Ich habe mich mehr als einmal gefragt, ob diese Art Gewalt wirklich auch meine Nachbarin oder wen anders genau so treffen könnte. Ich glaube die Antwort lautet: JA!
Ich bin stolz auf die Protagonistin Karla, die sich durch ihr – fast- aussichtsloses Leben kämpft. Beinahe möchte ich dem Gegenspieler applaudieren, auch wenn seine Beweggründe alles andere als human sind.

Ich genoss einige wundervolle, nervenaufreibende Lesestunden. Auch hier werde ich sicher noch ein paar Tage über den Inhalt und den Ablauf der Geschichte nachdenken.

Für mich erhält Der Heimweg verdiente ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️

Der Bibelkiller von Valeska Réon

Klappentext:
Maastricht 1978: Der Bibelkiller hält die Stadt in Atem. Bei seinen Morden stellt er die biblischen Plagen auf den Gemälden des Malers Rui de Lombarde nach – der ist jedoch bereits 1962 unter mysteriösen Umständen verschwunden.
Kommissar Stijn van der Rijns versucht mithilfe der Kunsthistorikerin Tessa van Eertvelt alle Rätsel zu lösen, die der Mörder ihnen aufgibt. Denn der will, so absurd dies auch sein mag, anscheinend unbedingt gefasst werden.
Ist Rui de Lombarde gar nicht tot und will nach all den Jahren endlich seine Rache? Sucht er seine Opfer willkürlich aus oder steckt ein System dahinter? Und vor allem: Welches Geheimnis möchte er unbedingt an die Öffentlichkeit bringen?
In einem Wettlauf gegen die Zeit setzt Stijn alles daran, den wahnsinnigen Mörder zu stoppen – und muss dabei tiefer in seine eigene Vergangenheit eintauchen, als ihm lieb ist …

Seiten:
Verlag: Telegonos

Mein Fazit:
Für dieses Buch fällt es mir verdammt schwer, die richtigen Worte zu finden. Vielleicht trifft es genial oder einzigartig, fantastisch aber auf jeden Fall. Das Buch ist ein absolutes Lesehighlight. Der Schreibstil der Autorin sehr flüssig, die Handlung absolut spannend und die Protagonisten sehr authentisch. Ein Buch, das man erst zur Seite legt, wenn es beendet ist.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

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