Kategorie: Biografien (Seite 1 von 2)

Jan Fedder: Unsterblich – Die autorisierte Biografie von Tim Pröse

Klappentext:
Die erste und einzige autorisierte Biografie von Jan Fedder – mit unveröffentlichten exklusiven Fotos und Interviews
»Ich habe alles gelebt und erlebt. Ich habe all meine Sehnsüchte gestillt und ich vermisse nichts. Denn was bleibt von einem Menschen? Seine Knochen. Und seine Geschichten.« Jan Fedder

Jan Fedder: direkt, gerade, ehrlich, kein Diplomat, aber mit großem Herzen für die Menschen – so verkörperte er wie kein zweiter DEN Hamburger schlechthin. Er starb am 30. Dezember 2019.
Jan Fedder war nicht nur ein großer Schauspieler, sondern vor allem ein großartiger Mensch, einer von den ganz großen, die es so nie wieder geben wird. Er spielte Dirk Matthies in der ARD Serie »Großstadtrevier«, den Bauern Kurt Brakelmann in »Neues aus Büttenwarder«. Denkwürdige Rollen als Bootsmann Pilgrim im Film »Das Boot« und in den Siegfried-Lenz-Verfilmungen »Der Mann im Strom« und »Das Feuerschiff« zeigen ihn als Darsteller ernsterer Charaktere. Doch bei allen Erfolgen sagte Jan Fedder von sich: »Hauptberuflich bin ich Mensch – im Nebenberuf bin ich Schauspieler.«
Jetzt erzählt Tim Pröse das Leben dieses einzigartigen Mannes. Kurz vor seinem Tod erreichte Jan Fedder das vollendete Manuskript, gespickt mit vielen Zitaten – die autorisierte Biografie, in der Jan Fedder selbst, seine Frau Marion, Freunde und Weggefährten über ihn sprechen, die Geschichte seines Lebens erzählen – in voller Länge, mit all den schönen und jubelnden wie auch mit wehmütigen und traurigen Kapiteln. Aufrecht und geradlinig steht er vor uns! Von einem wie ihm kann man nur lernen…

Seiten: 256
Verlag: Heyne

Mein Fazit:
Eigentlich bedarf es nur weniger Worte, um diese Biografie zu beschreiben: Nordisch – ehrlich – Fedder. Sie beschreibt den Jan Fedder, wie wir ihn alle aus dem Fernsehen kannten, aber auch jenen, hinter der Kamera. Kernig und hart, aber doch sehr sensibel und verletzlich. Eine faszinierende Biografie über einen faszinierenden Menschen, der durch seine Filme und diese Biografie immer in unseren Gedanken bleiben wird.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Rückkehr nach Birkenau: Wie ich überlebte von Ginette Kolinka

Klappentext:
“Niemand, der diesen Text gelesen hat, wird ihn vergessen können.“ Carolin Emcke

Im März 1944 wird Ginette Kolinka zusammen mit ihrem Vater, ihrem Bruder und ihrem Neffen von Avignon nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ginette ist die Einzige, die Monate später nach Paris zurückkehrt. Sie schildert eindringlich, wie sie die Schläge, den Hunger, die Kälte, die Nacktheit, den Hass, das Grauen im Lager überlebt hat. Und sie erzählt, wie notwendig das Festhalten an der Weiblichkeit für sie war. Ein Kleid, das Simone Veil ihr im Lager schenkte, gab ihr Würde und Kraft zum Überleben. Ginette Kolinka hat lange geschwiegen und ihre Geschichte zum ersten Mal erzählt, als Steven Spielberg Zeitzeugen für “Schindlers Liste” suchte. Heute führt sie regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz. Sie ist 94 Jahre alt und lebt in Paris.

„Eine außergewöhnliche Beschreibung des Unbeschreibbaren.” Le Monde

Seiten: 128
Verlag: Aufbau

Mein Fazit:
Ich tauche gerne mal in unsere Geschichte ab, denn es ist unsere Vergangenheit. Und so kam ich auch zu diesem Buch. Erinnerungen einer Überlebenden. Erinnerungen an ein Ereignis, das grauenvoller nicht hätte sein können. Erschreckend, grausam, unfassbar und doch hat Ginette Kolinka die innere Kraft, all dies zu überleben und es nachträglich nicht zu vergessen oder zu verdrängen. Sie geht sogar so weit, regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz zu führen. Das ist für mich einfach sehr beeindruckend und ich danke ihr dafür, dass sie bereit war, über ihr Schicksal zu berichten.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Meine Medizin seid ihr! Warum man den Krebs nicht allein besiegt von Marlene Bierwirth

Klappentext:
Marlene ist 18 Jahre alt und auf der Überholspur: Abi, Jobben, vielleicht in eine WG ziehen, studieren – nur was? Das sind die Fragen, die sie beschäftigen. Bis ihr Leben von einem auf den anderen Moment zum kompletten Stillstand kommt: Diagnose Hirntumor. Bösartiger. Marlene will es nicht wahrhaben, die Zeit zurückdrehen, will, dass alles wieder so ist wie vorher. Erst nach und nach gelingt es ihr, ihren Weg in dem Kampf gegen den Krebs zu finden. Und es ist ihr ganz eigener: Sie öffnet sich mit beeindruckender Energie und Optimismus, erst ihrer Familie und engen Freunden, dann der ganzen Welt – mit einem mutigen, schonungslosen Blog. Ihr Buch erzählt ehrlich und ergreifend von dem harten Schicksal einer jungen Frau, die trotz der Diagnose Krebs ihr Glück gefunden und gelernt hat: Gemeinsam kann man alles schaffen.

Seiten: 288
Verlag: Eden Books

Mein Fazit:
Eigentlich kann ich nur eins sagen: Unfassbar gut vor einem unschönen Hintergrund. Die Geschichte macht Mut, rührt zu Tränen und ist viel zu schnell gelesen. Sie ist eine klare Leseempfehlung von mir.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Marion

Willkommen Realität: Die Lochis erzählen ihre Geschichte von Heiko und Roman Lochmann

Klappentext:
Die erfolgreichen YouTube-Stars mit ihrem ersten Buch

Heiko und Roman Lochmann gehören zu den erfolgreichsten Social-Media-Stars. Sie sind Entertainer und Musiker und als “Die Lochis” im Netz bekannt geworden. Ihre riesige Fan-Gemeinde geht in die Millionen. In diesem Buch erzählen sie vom Aufwachsen in einem hessischen Dorf und als Stars in der Öffentlichkeit, von den Höhen und Tiefen ihrer Karriere, sie schreiben über ihre Musik, über die Erlebnisse mit Freunden, die erste Liebe und was es heißt, wenn man derart bekannt ist. Das Buch enthält jede Menge Geschichten aus ihrem Leben, die den Fans bisher noch unbekannt sind, ist reich bebildert und ein Must-Have für jeden Fan.

Seiten: 192
Verlag: C. Bertelsmann

 

Mein Fazit:
Ich mag die Lochis und fand es toll, dass sie ein Buch über ihr Leben herausgebracht haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich auch einiges über ihr privates Leben erfahren konnte. Das macht sie gleich noch einmal mehr sympathischer.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Alina

Abgeschminkt: Das Leben ist schön – von einfach war nie die Rede von Ilka Bessin

Klappentext:
Out of Marzahn – das wahre Leben von Ilka Bessin

Pinkfarbener Jogginganzug, eine Blume in der blonden Perücke, dicke Schminke, Berliner Schnauze – und langzeitarbeitslos. Das war „Cindy aus Marzahn“, die ab 2005 eine steile Karriere hinlegte. Im Laufe der Jahre wurde ihrer Erschafferin die Rolle jedoch zu eng; sie wollte viel mehr als „Cindy aus Marzahn“ konnte. 2016 war deshalb Schluss, die Kunstfigur ist weg und hat Platz für ihre Erfinderin gemacht: Ilka Bessin. Hier erzählt sie erstmals aus ihrem Leben: von ihrer ergreifenden Kindheit über die Arbeitslosigkeit bis hin zu ihrer Zeit als gefeierter Bühnenstar. Ihre bewegende Geschichte ist die einer Ausnahme-Künstlerin. Ein Buch, das einen berührt, immer wieder zum Lachen bringt und gerade deshalb Mut macht!

Seiten: 288
Verlag: Heyne Verlag

 

Mein Fazit:
Wer sagt eigentlich, dass das ganze Leben nur aus Humor besteht? Dieses Buch bewegt, macht nachdenklich und gibt Mut. Es zeigt die Frau hinter der schillernden und komischen Fassade. Sie spricht von den Schattenseiten des Lebens, ohne es zu beschönigen oder sich hinter ihrer Rolle zu verstecken. Einfach ehrlich, einfach genial.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Tine aus der Schokoladen-Fabrik von Christina Steppat

 

Klappentext:
Die Geschichte ihres Lebens …
… erzählt von Christina, aufgeschrieben von Sabine. Es beginnt mit Tines Geburt, der Kindheit und der Jugend in der DDR. Die Flucht in den Westen als junge Erwachsene. Beruf, Träume, Wünsche, Mann, Kinder. Scheidung, neuer Mann, auf nach Mallorca. Alles soweit normal? Doch nein! Diese Geschichte eines Lebens ist mit Witz und Empathie erzählt, mal spannend wie ein Krimi, mal anrührend wie eine Liebesgeschichte und immer wieder neu. So wie das Leben eben ist: etwas ganz Besonderes!

Seiten: 252
Verlag: Books on Demand

 

Mein Fazit:
Das Leben ist kein Ponyhof … diese Aussage trifft es einfach auf den Punkt. Die Geschichte von Tine ist lockerleicht geschrieben und hat mich das eine oder andere Mal wirklich schmunzeln lassen. Sie hat es jedoch auch in sich. Wie viele Tiefschläge ein Mensch wirklich ertragen kann und es trotzdem schafft, das Leben zu genießen, lest es einfach selbst. Mich konnte dieses Buch einfach nur begeistern. Einzig die Schrift hätte für meinen Geschmack etwas größer sein können, aber das ändert definitiv nichts am Inhalt.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Das Leben von Anne Frank Eine Biografie von Sid Jacobsen und Ernie Colón

Klapptext:
Anne Frank ist eine der bekanntesten historischen Personen des 20. Jahrhunderts. Durch ihr Tagebuch hat sie ihr Leben einem großen Publikum nähergebracht und ist unvergessen. Im Auftrag des Anne-Frank-Museum in Amsterdam haben Sid Jacobson und Ernie Colón die erste umfassende grafische Biografie Anne Franks geschaffen. Angefangen mit der Heirat ihrer Eltern über Annes erste Lebensjahre in Frankfurt, das Aufkommen des Nationalsozialismus, die Emigration nach Amsterdam, die Jahre im Versteck bis hin zu ihrem tragischen Tod im KZ Bergen-Belsen, der exemplarisch für Millionen Schicksale steht. Diese grafische Biografie ist jetzt schon die wichtigste des Jahres.

Erschienen bei: Carlsen Comic

 

 

Mein Fazit:
Ich habe dieses Buch gemeinsam mit meiner Tochter gelesen, da sie mich nach Anne Frank gefragt hatte. Was lag da näher, als ein Comic, der durch seine Bilder schon viel beschreibt? Ich fand diesen Comic fantastisch, zumal mich die Geschichte schon immer beeindruckt hatte. Meine Tochter stimmte er aber zugleich auch traurig, weil sie sich das erste Mal mit diesem Thema beschäftigt hat. Sie hat sehr viel aus den Zeichnungen mitnehmen können. Insgesamt ein sehr beeindruckender Comic.

Viel Spaß beim Lesen wünschen Euch Alina und Steffi

Scherbenmensch von Carolin R.

Klapptext:
Die hochsensible Marie wächst in einer gewalttätigen, emotional missbrauchenden Familie auf. Unbändiger Hass der Mutter – eingebettet zwischen Grausamkeiten und Schuldgefühlen. Und ein Vater, der das verzerrte Selbstbild seiner Frau stärkt.
Gezeichnet durch diese leidvolle Zeit zerbricht Marie als Erwachsene beinahe an der Last ihrer Vergangenheit. Alles, was sie denkt und fühlt, wird durch die Verletzungen in ihrer Kindheit beeinflusst und führt sie auf einen Weg voller falscher Entscheidungen.
Erst als Marie selbst Mutter wird, erkennt sie die Zusammenhänge und beginnt den langen Kampf um Selbstbestimmung und Glück.

Eine Kindheit voller Gewalt führte zu einem Leben geprägt durch Depressionen, Leid und Persönlichkeitsstörungen.
Der Roman »Scherbenmensch« beschreibt den langen Weg die Vergangenheit hinter sich zu lassen, sich selbst zu lieben und nur noch positive, herzensgute Menschen in sein Leben zu lassen. Mit selbstkritischem Blick auf die eigenen Fehler erzählt die Autorin eine Geschichte voller Grausamkeit, Vernachlässigung und Kummer. Dreißig Jahre lang sucht sie die Schuld bei sich selbst. Fragt sich, warum sie nicht liebenswert ist. Bis sie erkennt, dass sie sich in einem giftigen Umfeld befindet, das sich von ihrer gewalttätigen Ursprungsfamilie bis hin zu ihrer unterdrückenden Schwiegerfamilie zieht. Bis sie erkennt, dass sie gut genug ist. Und das verändert alles – für immer.

Mein Fazit:
Die Geschichte hat mich traurig gestimmt, da das Verhalten der Eltern schwer nachzuvollziehen ist. Ihre Beweggründe bleiben für mich unverständlich. Wie kann man sein Kind so behandeln? Eine unfassbare Geschichte, die allerdings an einigen Stellen etwas gestrafft hätte werden können, da diese etwas langatmig waren.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Als hätte der Himmel mich vergessen von Amelie Sander

Klapptext:
Von ihrer frühesten Kindheit an ist Amelie dem Hass der Frau ausgeliefert, die sie “Mama” nennen muss. Nach außen hin sind die Sanders die perfekte Familie. Doch Amelie bekommt kaum zu essen und zu trinken, wird eingesperrt, gequält und erniedrigt. Wenig, das ihr nicht bei Strafe verboten ist. Erst spät findet Amelie heraus, was mit ihrer leiblichen Mutter geschehen ist. Als sie schon fast alle Hoffnung verloren hat, gelingt ihr mit 21 Jahren endlich die Flucht …

Mein Fazit:
Eine sehr bewegende Geschichte, die mich immer wieder den Kopf schütteln lies. Es ist einfach unbegreiflich, was die Autorin alles über sich hat ergehen lassen müssen. Einfach unfassbar.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Marion

Mit allen Wasser gewaschen von Ben Hadamovsky

Ben Hadamovsky hat mit Frau und Kindern (zu Beginn der Reise drei und anderthalb Jahre alt) auf einem kleinen Boot (9,86m) die Welt umsegelt. Unzufrieden mit dem Alltag, verkauft die Familie all ihren Besitz und begibt sich aus der scheinbaren Sicherheit der Heimat in ein aufregendes Leben auf den Meeren dieser Welt.

Es werden fünf Jahre einer ungewöhnlichen „Familienzeit“: Während die Kinder auf Galapagos die Bekanntschaft von Seelöwen machen und überall auf der Welt Freundschaften schließen, müssen die Eltern auch schwierige Situationen meistern: So gilt es mitten im Pazifik einen Motorschaden zu reparieren und im Golf von Aden der drohenden Gefahr durch Piraten zu entgehen, um am Ende der Reise ausgerechnet im vermeintlich sicheren Deutschland “Schiffbruch“ zu erleiden…

Der Autor beschreibt einfühlsam, selbstkritisch und bisweilen mit beißendem Humor wie die Familie die Welt entdeckt. Dabei hält er nicht nur sich selbst immer wieder zynisch den Spiegel vor: Wenn er z.B. beschreibt, was die Errungenschaften der Zivilisation an den entlegendsten Enden der Welt für Auswirkungen haben.

Ein Buch für Menschen, die einen ungeschönten Bericht über eine aussergewöhnliche Reise zu schätzen wissen…

 

Mein Fazit:

Mir wurde das Buch von Ben Hadamovsky zur Verfügung gestellt, als ich ein Telefoninterview mit ihm vorbereitet habe. Ich habe einen ersten Eindruck davon erhalten, wie es war mit zwei kleinen Kindern alles hinter sich zu lassen und eine Weltumseglung zu starten. Ein wirklich interessanter Reisebericht, der mir sehr gut gefallen hat. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

 

Viel Spaß beim Lesen! Euer André

 

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