Klappentext:
Feuerwehrmann, Notfallsanitäter und Bestsellerautor Jörg Nießen ist seit vielen Jahren im Geschäft – und erlebt im Dienst immer wieder, dass die Notrufnummer 112 mit beachtlicher Gedankenlosigkeit gewählt wird. Das blockiert nicht nur Ressourcen, sondern frustriert auf Dauer auch die Retter*innen. In seinem sechsten Buch erzählt Jörg Nießen von erschütternden Zeugnissen menschlicher Leichtfertigkeit, die ihm dienstlich begegnet sind: Von Notrufen, weil jemand auf Google Maps eine Rauchsäule gesehen hat, von der Tatsache, dass Retter*innen dann manchmal doch nicht willkommen sind oder von Senior*innen, die Drogen ausprobieren und danach persönliche Betreuung wünschen. Eigentlich alles nix für die Notfallretter*innen – aber probieren kann man’s ja mal, getreu dem Motto: Dreist kommt weiter. Mit über 250.000 verkauften Büchern ist Jörg Nießen der unangefochtene Spitzenreiter im Genre der Feuerwehrliteratur – und als aufmerksamer Beobachter und pointierter Erzähler beliebt. Mit seinen Geschichten beweist er, dass man auch die bizarrsten Situationen mit Humor nehmen kann – manchmal sind sie anders auch gar nicht zu ertragen.

Seiten: 224
Verlag: Eden Books

Mein Fazit:
Für mich war es erschreckend und erheiternd zugleich, die neuen Anekdoten aus der Feder von Jörg Nießen zu lesen. Natürlich amüsiert man sich über die Unfähigkeit bzw. Unbedachtheit mancher Menschen, doch finde ich es auch zu tiefst besorgniserregend, mit genau dieser Spezies von Menschen zu leben. Insgesamt hatte ich aber ein paar sehr erheiternde Lesestunden und dafür danke ich dem Autor.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi