Klappentext:
Mancherorts breit, anderenorts eher schmal, mal auf festem, mal über sandigen Boden wand sich der Ochsenweg von Nord nach Süd durchs Land. Bis in die 1820er Jahre hinein hatte er jahrhundertelang eine hohe wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung für die Orte, durch die er führte, und auch für einen breiten Streifen Landes und dessen Bewohner links und rechts des Weges: eine Lebensader für Zehntausende. Hinweise auf diesen Weg finden wir entlang der Linie Flensburg – Rendsburg – Bad Bramstedt – Wedel überall. Manche Ortschaft und manche Brücke verdankt ihre Errichtung (oder die Wirtschaftskraft, die sie heute hat), der Tatsache, dass sie auf der Strecke des Ochsenweges lag. „Der alte Ochsenweg“ unternimmt eine gemächliche Reise auf den Spuren dieses alten Weges von der dänischen Grenze bis zur Elbe. Wir sehen uns in der Natur und in den Orten um, schauen, ob etwas an diese sehr besondere Geschichte erinnert, und ob das, was die Orte heute ausmacht, etwas mit der Vergangenheit zu tun hat. Weil der Weg über die Geest führt, anders formuliert: kaum Berührung mit den Küsten hat, bekommen wir auch einen frischen Blick auf unser Schleswig-Holstein.

Seiten: 176
Verlag: Boyens

Mein Fazit:
Bislang habe ich immer nur vom alten Ochsenweg gehört, er führt schließlich durch meine Heimat hindurch. Jetzt wurde es einfach mal Zeit, sich näher mit dem historischen Landweg zu beschäftigen und ich bin beeindruckt, wo er tatsächlich überall langführt. Ich habe mich mit diesem Buch auf dem Weg treiben lassen und interessante Eindrücke gewonnen.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi