Klappentext:
Als Maras Papa nach einer Hirnverletzung und einem langen Krankenhausaufenthalt endlich wieder nach Hause kommt, ist er ein ganz anderer Mensch. Mara muss feststellen, dass er nicht nur körperlich vieles nicht mehr machen kann, sondern
dass sich auch sein Wesen verändert hat. Sich an den neuen Papa zu gewöhnen dauert lange und ist schmerzhaft … doch dann sieht sie kleine, silberne Funken in seinen Augen glitzern und stellt fest: «Papa, du bist ganz schön schräg. Aber mein Papa!» Auch stellvertretend für andere wesensverändernde Krankheiten wird in diesem Buch aufgezeigt, wie sich
das Leben von Betroffenen, aber auch deren Angehörigen abrupt verändert. Es gibt ein Leben / einen Menschen vor und ein Leben / einen Menschen nach dem Vorfall, die womöglich nicht mehr viel miteinander zu tun haben. Wie Familien mit dieser einschneidenden Veränderung umgehen können wird in diesem Buch einfühlsam aufgezeigt. Dieses Buch entstand in Zusammenarbeit mit FRAGILE Suisse, welche Menschen mit einer Hirnverletzung und ihre Angehörigen in der ganzen
Schweiz seit 30 Jahren unterstützt. Ein wichtiges Buch, das behutsam und besonnen mit diesem sensiblen Thema umgeht.

Seiten: 32
Verlag: aracari

Mein Fazit:
Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt, weil es sich auf behutsame Weise an ein Thema heranwagt, das gerade für Kinder nicht leicht verständlich ist. Warum ist der Papa so? Egal, warum diese Veränderung eines Menschen eingetreten ist, sie ist aber da und es ist nicht leicht zu verstehen warum. Diese Geschichte ist ein kleiner Schritt dahin, es verständlich zu machen und gerade das finde ich wahnsinnig toll. Die Illustrationen runden den positiven Eindruck der Geschichte zusätzlich ab. Ich persönlich würde mir wünschen, dass es vielmehr solcher Geschichten gibt.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi