Klappentext:

Ein Roman wie ein Sommer-Urlaub auf Sylt, voller nostalgischem Insel-Charme

Sylt 1913: Für die junge Seefahrer-Witwe Moiken Jacobsen scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen, als der Hotelier Theodor von Lengenfeldt um ihre Hand anhält. Vom beschaulichen Keitum bringt er sie ins mondäne Westerland und ermöglicht es ihr, sich in der »Strandvilla«, dem besten Hotel auf der Insel, eine eigene Konditorei einzurichten. Heimlich träumt Moiken davon, eines Tages das verlassene Strand-Café im Dünenpavillon wiederzueröffnen und steckt all ihre Kraft und Leidenschaft in süße Köstlichkeiten, die sie bis spät in die Nacht kreiert.
Bald muss sie allerdings feststellen, dass Theodor sie vor allem geheiratet hat, damit sie ihm einen Stammhalter schenkt. Von ihren beruflichen Plänen ist er wenig begeistert.
Als Moiken dann auch noch dem erfolgreichen Strand-Fotografen Boy Lassen begegnet, geraten ihre Lebenspläne ins Wanken. Denn kein anderer als Boy hat ihr einst mit sandigen Lippen den ersten unschuldigen Kuss geraubt …

Urlaubs-Lektüre, historischer Roman, romantische Liebesgeschichte: Sina Beerwald hat mit »Die Strandvilla« einen zauberhaften Roman über Sylt geschrieben, der nicht nur Nordsee-Urlauber begeistern wird.

 

Seiten: 464

Verlag: Knaur

 

Mein Fazit:

Ich finde es immer wieder mal Interessant, mich in historische Romane zu vertiefen und so war ich gespannt, was mich im Jahre 1913 auf Sylt erwartet. Ich las dann die Geschichte einer Frau, die trotz der vielen Steine, die ihr das Leben vor die Füße legte, nie die Hoffnung aufgab. Sie zeigte Stärke und Mut. Eigenschaften, die einer Frau in dieser Zeit nicht zustanden. Der angenehme Schreibstil, die gut herausgearbeiteten Protagonisten und das Flair der Vergangenheit, haben einen positiven Leseeindruck bei mir hinterlassen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi