Monat: April 2020 (Seite 1 von 2)

107 Schläge pro Minute von Zsóka Schwab

Klappentext:

Die achtzehnjährige Romy leidet an einer unerklärlichen Krankheit: Sobald ihr Puls 107 Schläge pro Minute erreicht, verliert sie das Bewusstsein.

Allerdings erfährt ihr überbehütetes Leben eine aufregende Wendung, als der lockere, junge Adam Schmidt ihren Lateinunterricht übernimmt. Anders als Romys übrige Hauslehrer denkt er nicht daran, sie wegen ihrer Herzkrankheit zu verhätscheln. Trotzdem fühlt sie sich bald wohler bei ihm, als ihr lieb ist.

 

Zugleich spürt sie, dass etwas mit Adam nicht stimmt: Wieso ist er ihrem imaginären Freund, der sie seit ihrer Kindheit begleitet, wie aus dem Gesicht geschnitten? Und wer ist die stumme Frau mit dem grünen Hut, die immer wieder auftaucht und Romy wütend anstarrt? Für ihren Lateinlehrer ist sie keine Unbekannte.

Als sich das Rätsel um die fremde Frau entwirrt und Romy begreift, welchen Plan Adam verfolgt, ist es fast schon zu spät.

Denn ihre Krankheit schreitet fort. Und das Geheimnis dahinter bedroht nicht nur ihr eigenes Leben …

 

Seiten: 274

Verlag: Zeilenfluss

Format: kindle

 

Mein Fazit:

Cover und Klappentext machen neugierig. Was verbirgt sich dahinter? Gefunden habe ich Romy, die gefangen ist in ihrer Krankheit, dem Mitleid der Menschen um sich und dem starken Gefühl, endlich auch mal wieder frei von all dem zu sein. Und da ist ja auch noch Adam, der zunächst verhasste Lehrer, der Mann mit Gefühl, der Geheimnisvolle. Diese Geschichte sorgt dafür, dass es auch mal mehr wie 107 Schläge pro Minute sein dürfen, denn sie einfach lesenswert, spannend, fantastisch. Sie hat für extrem schöne Lesestunden gesorgt.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Labskaus für Anfänger von Tina Wolf

Klappentext:

Neustart auf Amrum mit Wind in den Haaren und Sand unter den Füßen

Kaum überschreitet man die Vierzig, gehört man zum alten Eisen, stellt Tilda verbittert fest. Für ihren Job beim Fernsehen steht schon eine Jüngere in den Startlöchern, ihr Freund hat sie verlassen, und da kündigt ihr der Vermieter zu allem Überfluss auch noch die Wohnung. Dann macht Tilda eine unerwartete Erbschaft: Ein Friesenhäuschen auf Amrum. Könnte das die Lösung ihrer Probleme sein? Es gibt nur einen Haken: Tilda, eine echte Großstädterin, muss laut Testament ein ganzes Jahr auf Amrum verbringen, um das Erbe anzutreten. Doch als Tilda nach den ersten turbulenten Tagen dem Rauschen des Meeres lauscht, erscheint ihr der Gedanke an ein Leben auf der Insel immer verlockender …

 

Seiten:289

Verlag: Heyne

 

Mein Fazit:

Der angenehme Schreibstil und die tolle Atmosphäre, haben es mir leicht gemacht, in das Buch zu finden. Die Geschichte ist dann auch sehr unterhaltsam, als Großstädterin auf einer Insel wie Amrum, ist definitiv eine Herausforderung. Diese Geschichte macht einfach Lust auf einen Inselurlaub und hat mir ein paar schöne Lesestunden bereitet.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Marion

Die Kristallkinder und das fliegende Auto von Mirjam Wyser

Klappentext:

Eigentlich wollen Mariam und Mattis, die Kristallkinder, nur einmal den Frachthafen besuchen. Doch dort stoßen sie auf ein kleines, aber sehr besonderes Auto namens Pino, das eigentlich zur Erfindermesse gebracht werden soll. Wenn nicht die beiden Abenteurer es unabsichtlich „ausleihen“ würden. Plötzlich befinden sich die Kinder auf dem abenteuerlichen Weg zur Goldenen Stadt, treffen dabei auf den Hüter des Feuers, einen Lichterbaum und einen Glitzersee und müssen einige Prüfungen überstehen, um zu ihrem Ziel zu gelangen. Doch werden sie die Goldene Stadt wirklich finden? Und wird Pino es bis zur Messe zurück in den Frachthafen schaffen?

Mit neun ganzseitigen Illustrationen von Gabriele Merl.

 

Seiten: 218

Verlag: Franzius

 

Mein Fazit:

Ein neues Abenteuer mit den Kristallkindern, was uns da wohl wieder erwartet? Ich machte mit ihnen eine fantastische Reise in einem außergewöhnlichen Auto und durfte auch noch viel über die unterschiedlichen Kulturen ihrer bereisten Orte erfahren. Die Geschichte ist aber wieder einmal so viel mehr. Es steckt so irre viel Realität darin, die den erwachsenen Leser wachrütteln sollte und die jungen Leser in die richtige Richtung lenken sollte. Und wenn ich ehrlich bin, glaube ich daran, dass es irgendwann tatsächlich Autos wie den kleinen Pino geben wird.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

 

Rettungsgasse ist kein Straßenname: Die Abenteuer eines Notfallsanitäters und Feuerwehrmanns von Jörg Nießen

Klappentext:
»Rettungsgassen können nachweislich Leben retten.«
Theoretisch wissen wir das alle. Dass es in der Praxis oft nicht funktioniert, erlebt Jörg Nießen fast täglich. Immer wieder wird der Notfallsanitäter und Feuerwehrmann von seinen Mitmenschen herausgefordert – nicht nur im Straßenverkehr. Der Retter von heute muss die großen und kleinen Probleme unserer Gesellschaft verhandeln, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Da backt die liebe Frau Braun im Pflegeheim rauchstark Hakenkreuze, der liebe Herr Nachbar verliert gänzlich die Kontrolle über seine Emotionen, und ein tiefenentspannter Schwan legt den Stadtverkehr lahm. Jörg und sein Lieblingskollege Hein sind dennoch nicht aus der Ruhe zu bringen – jedenfalls nicht, bis ein Kindergarten ins Spiel kommt.
Jörg Nießen legt nach mehreren Bestsellern im Rettungsmilieu (»Schauen Sie sich mal diese Sauerei an«) endlich wieder einen Band mit neuen skurrilen Erlebnissen vor – und bildet damit eine literarische Rettungsgasse der besonderen Art.

Seiten: 224
Verlag: Eden Books

Mein Fazit:
Der Titel machte mich neugierig und so war ich gespannt, was mich erwartet. Ich war entsetzt und erheitert zugleich. Die Einsätze, ob ernsthaft oder auch weniger, haben einen erheiternden Einblick in das Leben eines Notfallsanitäters und Feuerwehrmanns gebracht, aber auch einen Blick auf die Gesellschaft, in der wir leben. Insgesamt ist dieses Buch einfach unterhaltsam.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Der Tote im Camper von Britta Bendixen

 

 

Klappentext:
Ermittlungen zwischen Vorzelt und Ostseestrand. Die Flensburger Kommissare Andresen und Weichert haben einen neuen Fall. Auf dem Campingplatz in Holnis wurde der Wiener Junggeselle Marlon Schubert tot aufgefunden und beraubt. Hat einer seiner Pokerfreunde die Tat begangen? Oder war es der eifersüchtige Steffen Hornhuber, dem es missfiel, wie gut sich der charmante Wiener mit seiner Frau Juliane verstand?

Seiten: 301
Verlag: CW Niemeyer

 

Mein Fazit:
Camping ist ja so gar nicht meins, aber dennoch fühlte ich mich durch diesen Krimi sehr gut unterhalten. Die unterschiedlichen Charaktere, die sich auf dem Campingplatz befanden, waren jeder für sich sehr interessant. Sie bildeten eine Einheit, aber gleichzeitig auch wieder nicht. Interessant waren auch die örtlichen Beschreibungen und die Sehenswürdigkeiten. Alles sehr real und bildlich gut vorstellbar. Der Fall war natürlich auch sehr interessant und spannend. Wie oben schon gesagt, ich fühlte mich beim Lesen einfach gut unterhalten.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Westküsten-Postkartenkalender von Ingo Lau

Beschreibung:
Jahr für Jahr begeistert der Westküsten-Postkartenkalender zum Hinstellen oder Aufhängen Einheimische, Touristen und Gäste mit seinen stimmungsvollen Motiven von der schleswig-holsteinischen Küste und den nordfriesischen Inseln. Als Geschenk oder schöne Urlaubserinnerung bestens geeignet!

Verlag: Boyens

Mein Fazit:
Inzwischen freue ich mich schon Monate im Voraus auf den neuen Westküsten-Postkartenkalender. Zwar betrachte ich gerade noch die aktuellen Fotos von Ingo Lau, aber die Vorschau auf das nächste Jahr war sehr verlockend und so durfte 2021 schon jetzt bei mir einziehen. Und ebenso wie die Vorjahre kann ich nur wieder staunen, was für schöne Eindrücke von der Westküste für diesen Kalender eingefangen wurden.

Viel Spaß an den Bildern! Eure Steffi

Auf an die Nordsee! Tim und Lina in den Ferien von Marina Rüther

Klappentext:
Was man auf einer Ferienreise an die Nordsee nicht alles erleben kann: Möwenangriffe, ein gestrandeter Schweinswal, eine Fangfahrt. Und dabei kann man so einiges lernen. Zum Beispiel, dass eine asiatische Felsenkrabbe nicht in die Nordsee gehört. Oder dass der Müll im Meer den Tieren gefährlich werden kann.

Seiten: 40
Verlag: Boyens

Mein Fazit:
Die Geschichte ist sehr schön geschrieben. Sie beschreibt den Urlaub an der Nordsee real, wie zum Beispiel die frechen Möwen. Die Illustrationen finde ich sehr passend zu dem Text. Es war, wie ein richtiger Ausflug an die Nordsee.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Alina

Du bist genug: Vom Mut, glücklich zu sein von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga

 

Klappentext:
n der Fortsetzung des SPIEGEL-Bestsellers «Du musst nicht von allen gemocht werden» hadert der junge Mann mit der Umsetzung seiner neu gewonnen Erkenntnisse und einer großen Angst vorm Scheitern: Wie lässt sich das Glück im Leben finden? Wie lassen sich Adlers Prinzipien im normalen Alltag praktizieren? Und was ist «die größte Wahl» im Leben, die man treffen muss, um glücklich und zufrieden zu leben? Auch diesmal wird die leidenschaftliche Diskussion zwischen dem aufgebrachten jungen Mann und dem weisen Philosophen dem Leser völlig neuen Einsichten über sich selbst und das eigene Leben vermitteln.

Seiten: 288
Verlag: Rowohlt Taschenbuch

 

Mein Fazit:
Und da ist sie auch, die Fortsetzung von „Du musst nicht von allen gemocht werden“. Und was soll ich sagen? Auch dieses Buch konnte mein Interesse wecken. Mich nachdenklich machen, um zu der Überzeugung zu gelangen, ich selbst habe mein Glück in der Hand. Die Dialoge waren ebenso wie in dem 1. Teil gut ausgearbeitet, wirken aber definitiv nicht gestellt und am Ende blieb für mich die Erkenntnis: Ich muss einfach nur den Mut haben, glücklich zu sein.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Jan Fedder: Unsterblich – Die autorisierte Biografie von Tim Pröse

Klappentext:
Die erste und einzige autorisierte Biografie von Jan Fedder – mit unveröffentlichten exklusiven Fotos und Interviews
»Ich habe alles gelebt und erlebt. Ich habe all meine Sehnsüchte gestillt und ich vermisse nichts. Denn was bleibt von einem Menschen? Seine Knochen. Und seine Geschichten.« Jan Fedder

Jan Fedder: direkt, gerade, ehrlich, kein Diplomat, aber mit großem Herzen für die Menschen – so verkörperte er wie kein zweiter DEN Hamburger schlechthin. Er starb am 30. Dezember 2019.
Jan Fedder war nicht nur ein großer Schauspieler, sondern vor allem ein großartiger Mensch, einer von den ganz großen, die es so nie wieder geben wird. Er spielte Dirk Matthies in der ARD Serie »Großstadtrevier«, den Bauern Kurt Brakelmann in »Neues aus Büttenwarder«. Denkwürdige Rollen als Bootsmann Pilgrim im Film »Das Boot« und in den Siegfried-Lenz-Verfilmungen »Der Mann im Strom« und »Das Feuerschiff« zeigen ihn als Darsteller ernsterer Charaktere. Doch bei allen Erfolgen sagte Jan Fedder von sich: »Hauptberuflich bin ich Mensch – im Nebenberuf bin ich Schauspieler.«
Jetzt erzählt Tim Pröse das Leben dieses einzigartigen Mannes. Kurz vor seinem Tod erreichte Jan Fedder das vollendete Manuskript, gespickt mit vielen Zitaten – die autorisierte Biografie, in der Jan Fedder selbst, seine Frau Marion, Freunde und Weggefährten über ihn sprechen, die Geschichte seines Lebens erzählen – in voller Länge, mit all den schönen und jubelnden wie auch mit wehmütigen und traurigen Kapiteln. Aufrecht und geradlinig steht er vor uns! Von einem wie ihm kann man nur lernen…

Seiten: 256
Verlag: Heyne

Mein Fazit:
Eigentlich bedarf es nur weniger Worte, um diese Biografie zu beschreiben: Nordisch – ehrlich – Fedder. Sie beschreibt den Jan Fedder, wie wir ihn alle aus dem Fernsehen kannten, aber auch jenen, hinter der Kamera. Kernig und hart, aber doch sehr sensibel und verletzlich. Eine faszinierende Biografie über einen faszinierenden Menschen, der durch seine Filme und diese Biografie immer in unseren Gedanken bleiben wird.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Die Tote in der Sommerfrische: Ein Seebad-Krimi von Elsa Dix

Klappentext:
Ein glanzvoller historischer Küstenkrimi – der großartige erste Fall für Viktoria Berg und Christian Hinrichs

Norderney 1912: Im eleganten Seebad verbringt die feine Gesellschaft der Kaiserzeit die Sommerfrische. Auch die junge, unabhängige Viktoria Berg genießt die Zeit am Meer, bevor sie ihre Stellung als Lehrerin antritt. Doch dann wird sie Zeugin, wie der Hamburger Journalist Christian Hinrichs, der eine Reportage über den Sommer der Reichen und Schönen schreibt, eine ertrunkene junge Frau aus den Wellen zieht. Viktoria kannte die Tote und glaubt nicht eine Sekunde daran, sie habe den Freitod gewählt. Gemeinsam mit Christian stellt sie Nachforschungen an und stößt in der adeligen Seebadgesellschaft der Belle Époque bald auf dunkle Geheimnisse …

Seiten: 416
Verlag: Goldmann

Mein Fazit:
Trotz des angenehmen Schreibstils hatte ich anfänglich meine Startschwierigkeiten mit diesem Buch. Dies legte sich aber nach einiger Zeit und ich tauchte ab in das Norderney im Jahre 1912. Der Fall war dann doch noch sehr interessant und die Protagonisten sehr zeitgetreu. Am Ende fühlte ich mich dann doch noch gut unterhalten.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Marion

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