Monat: September 2018 (Seite 1 von 2)

Brandfall: MAINhattan Krimi Band 10 von Dietmar Cuntz

Klapptext:
Nach einem Brand in einer Nobelvilla wird eine Leiche gefunden. Die Kommissare Pepe Socz und Bintje Hoop ermitteln. War es ein unbekannter Einbrecher, der nach seinem Beutezug den Brand legte? Kam er selbst in den Flammen um oder handelt es sich bei dem Toten um den Bewohner der Villa? Gar um einen gänzlich Unbeteiligten, der zur falschen Zeit am falschen Ort Obdach suchte?
War es Mord oder ein Unfall? Wenn es Mord war, kannte der Tote seinen Mörder oder hätte er ihn vielmehr kennen müssen?
In diesem Fall in der Frankfurter Nobelgegend sehen die Kommissare sich vielen Fragen ausgesetzt. Werden sie alle Antworten finden?

Seiten: 160
Verlag: Brighton Verlag

 

Mein Fazit:
Eine Leiche nach einem Brand, aber ist es ein Fall für das sympathische Ermittlerteam mit Küstencharakter? Schnell wird klar, dass es nicht reicht, an der Oberfläche zu kratzen, sondern ohne Umwege zu ermitteln. Sehr spannend, sehr genial, einfach Dietmar Cuntz.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Nur tot bist du gut: Ein Hamburg Krimi von Alexandra Krebs

 

Klapptext:
Aus der Hamburger Alster wird ein toter Obdachloser gezogen. Als kurz darauf ein weiterer tot aufgefunden wird, deutet sich für den Ermittler Thomas Eickhoff und sein Team an, dass es sich um eine Mordserie handelt. Die Spur führt schon bald in eine soziale Einrichtung. Der Verdacht fällt auf eine freiwillige Helferin, die sich auffallend um Besucher kümmert. Die Situation spitzt sich dramatisch zu und für die Ermittler wird es ein Wettlauf mit der Zeit.

Seiten: 120

 

 

 

Mein Fazit:
Ein neuer Fall für einen meiner Lieblingsermittler … Von der ersten Seite an merkt man, wieviel Herzblut die Autorin in diesen Fall gesteckt hat. Spannend und tragisch zugleich ist das Buch einfach viel zu schnell gelesen. Trotz kleiner Schwachstellen, einfach sehr genial umgesetzt.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Feenella: Ein Wintermärchen von Alexandra Richter

 

Klapptext:
Wundersames kann in einer Winternacht geschehen, wenn Schneemänner auf Reisen gehen. Die besondere Schneeflocke Sommerschnee erweckt die Schneemänner Cas und Nic zum Leben, aber die Freude währt nur kurz, denn Cas bemerkt, dass Nic erkrankt ist. Auf der Suche nach Doktor Eisenbeiß durchwandern sie den Kaspaladawald und geraten in eine andere Welt voller merkwürdiger Wesen. Die Wölfe der Nordflotte, die von der Schneefee Feenella ausgesandt wurden, um das magische Licht Nabor zu finden, brauchen ihre Hilfe. Nur eine gute Stunde bleibt ihnen für diese Mission, bevor der letzte Eisfederbaum sterben wird … Diese fantasievolle und zauberhafte Geschichte ist für Leser aller Altersklassen geeignet. „Feenella“ ist die komplett überarbeitete Neuauflage von „Schokoweiß“.

Seiten: 280
Verlag: Independently published (23. Oktober 2017)

Mein Fazit:
Ein Wintermärchen bei 20 Grad zu lesen, ist schon etwas verrückt. Doch hatte ich definitiv meinen Spaß dabei. Das Märchen war etwas anders als normale Märchen. Verrückt auch die gefühlt tausend irren Namen, die die enthaltenen Figuren trugen, was mich zwischenzeitlich auch mal etwas verwirrte. Kinder sollte schon ein gewisses Alter beim Lesen haben, da sie sonst wahrscheinlich nicht alles verstehen würden. Insgesamt aber einfach zauberhaft.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Plötzlich Kopflos von Maria Föderl

Klapptext:
Seit sie die Nachfolge ihres Vaters in einer weltweit anerkannten Modefirma angetreten hat, führt Yamina Sanchez, alias Sophia de Soriano, ein Doppelleben. Um das Versprechen ihren Eltern gegenüber zu halten, verbirgt sie ihr Gesicht hinter einer Maske und versucht den Mann zu finden, der sie als Person und nicht ihres Geldes wegen liebt. Die knallharte Geschäftsfrau setzt alles daran, ihr wahres Ich vor der Öffentlichkeit zu schützen, bis sie Lucien begegnet, der ihr ein unmoralisches Angebot unterbreitet und damit die sorgfältig aufgebaute Fassade ins Wanken bringt.

Seiten: 304
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Mein Fazit:
Dieses Buch ist eindeutig der Beweis dafür, dass man nicht zwangsläufig ein Leben in der Öffentlichkeit führen muss. Yamina ist der Beweis dafür. Auch wenn es nicht immer leicht ist, schafft sie es und findet am Schluss ihre große Liebe. Locker, leicht und einfach schön.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Marion

Opa Rainer weiß nicht mehr von Kirsten John

Klapptext:
Mia liebt ihren Opa über alles! Mit ihm kann man die schönsten Sachen unternehmen und auf dem Schulweg tolle Wettläufe machen. Aber in letzter Zeit ist Opa komisch und weiß die kinderleichtesten Sachen nicht mehr: Wo er seine Schuhe zuletzt gesehen hat, wofür der Wasserkocher einen Stecker hat, welcher Tag heute ist, wie man ein Unterhemd anzieht – und wer Mia überhaupt ist. Denn Opa ist dement.
Mia lernt nach und nach, mit der Krankheit ihres Opas umzugehen und ihn zu unterstützen. Sie begreift, was es für ihren Opa bedeutet, „Honig im Kopf“ zu haben und so viele Dinge nicht mehr zu wissen und dass der Opa von früher nicht mehr zurückkommen wird. Sie hilft ihm auf ihre ganz spezielle Weise, indem sie ihm alles immer wieder neu erklärt und ihm so die Angst vor dem Alltag nimmt.
Ein wunderbar illustriertes, einfühlsames Buch zum Thema Demenz und Alzheimer.

Seiten: 32
Verlag: Knesebeck

Mein Fazit:
Kirsten John schafft es mit ihrem Buch, Kindern auf spielerische Art und Weise zu erklären, was sich hinter den Themen Demenz und Alzheimer verbirgt. Text und Zeichnungen haben mir wirklich gut gefallen und ich denke, dass es Kindern auf jeden Fall dabei hilft zu verstehen, wenn Oma oder Opa anfangen zu vergessen.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Die Schwalbe, die den Winter sehen wollte von Philip Giordano

Klapptext:
Jeden Herbst machen sich die Schwalben auf den Weg in den Süden. Doch die junge Schwalbe Iris möchte zu gern einmal den Winter im Wald erleben und sehen, was in dieser Zeit in ihrem Wald passiert. Und so beschließt sie zu bleiben. Im Herbst findet Iris noch viele Insekten zum Essen. Sie liebt es, zwischen den Bäumen zu fliegen, die ihre Blätter verlieren, und ist begeistert von der Farbenpracht des Herbstes. Doch der Winter ist sehr kalt. Iris friert und legt sich erschöpft in den Schnee. Das Eichhörnchen Sam kommt ihr zu Hilfe, und gemeinsam verbringen sie den Winter in Sams Unterschlupf und sammeln versteckte Vorräte. Dann kehrt der Frühling zurück und mit ihm die anderen Schwalben … Ein wunderschön illustriertes Bilderbuch über die Jahreszeiten und die Gesetze der Natur.

Seiten: 48
Verlag: Knesebeck

Mein Fazit:
Die kleine Schwalbe hat den Wunsch, einmal den Winter zu sehen. Statt in den Süden zu fliegen bleibt sie also zu Hause und merkt schnell, dass der Winter nicht für sie geeignet ist. Sie hat aber Glück, dass sie einen Freund fürs Leben findet. Das Buch ist einfach mega süss geschrieben und auch die Zeichnungen fand ich toll.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Alina

Der goldene Schwan und das verzauberte Schloss von Mirjam Wyser

 

Klapptext:
Christopher und Stefania radeln mit ihren Fahrrädern durch eine herbstliche Landschaft. Plötzlich haben sie das Gefühl, dass ein großer Vogel, ein Mäusebussard, der über ihren Köpfen kreist, ihnen etwas sagen will. Sie folgen ihm durch den Wald und kommen zu einem geheimen Waldschloss. Sie klettern über die Schlossmauer und schleichen sich ins Innere des Schlosses, weil sie glauben es sei unbewohnt. Doch sie haben sich getäuscht.
Und so beginnt eine unbeschreibliche Geschichte – aus dem Reich der verborgenen Welt.

Seiten: 80
Verlag: Franzius Verlag

 

Mein Fazit:
Der Klapptext verrät nicht, was wirklich hinter dieser Geschichte steckt, so dass man nicht erahnen kann, welch schöne Geschichte sich wirklich dahinter versteckt. Die fantastische Welt der Naturwesen bringt uns zum Träumen und doch bleibt ein ganz anderer Gedanke am Ende haften. Es ist der Gedanke, nicht immer so egoistisch zu sein und auch auf sein Herz zu hören. Man sollte seine eigenen Wünsche nicht immer an erste Stelle stellen, sondern auch an das Glück und Wohlergehen anderer denken. Insgesamt also ein sehr schönes und lehrreiches Buch.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Manyberrie: Rasperry Lane von Avery Yukon

Klapptext:

Madison lebt seit drei Jahren in der kanadischen Kleinstadt Manyberries und ist der Meinung, hier vor ihrer Vergangenheit in Sicherheit zu sein. Ein Irrtum, wie sich herausstellt, als ihr Exfreund plötzlich vor der Tür ihres Blockhauses steht – und einen Tag später ermordet auf der Hauptstrasse von Manyberries gefunden wird. Madison sieht sich gezwungen, erneut unterzutauchen, doch dann erlebt sie die Solidarität der gesamten Kleinstadtbevölkerung – und besonders diejenige des attraktiven Officer Callum und des geheimnisvollen Zach.

 Seiten: 346

Verlag: way2Verlag

 

 Mein Fazit:

Ein bezauberndes Städtchen in Kanada ist Schauplatz für diese herrliche Geschichte. Die Bewohner allesamt sympathisch, machen es dem Leser leicht, sich mit ihnen anzufreunden und sich unter ihnen wohl zu fühlen. Das Leben von Madison ist dagegen sehr aufregend und sorgt für so manche Spannung. Insgesamt ein unterhaltsames Lesevergnügen.

 Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

 

Stille Sünden – Ein Fall für Sina Engel von Silke Ziegler

Klapptext:
Dieser Fall geht Hauptkommissarin Sina Engel unter die Haut. Der elfjährige Fabian ist offenbar von zu Hause weggelaufen und es ist nicht ersichtlich, warum. Die eisigen Temperaturen erhöhen den Druck, ihn zu finden: Lange kann ein Kind bei so einem Wetter auf der Straße nicht überleben.
Dann wird ein Flüchtling vor seiner Unterkunft erschossen, der Mörder entkommt unerkannt. Auch hier drängt die Zeit. Der mutmaßlich rechtsradikale Tathintergrund lässt hohe Medienaufmerksamkeit befürchten.
Sina bekommt ihren Kollegen Matthias Sommer zur Verstärkung zugeteilt. Die beiden verbindet ein kurzer Flirt, aber nach der Geburt von Sinas Tochter ist der Kontakt abgebrochen. Der Funke zwischen dem charismatischen Frauenschwarm und der jungen Alleinerziehenden ist allerdings keineswegs erloschen. Können sie das Gefühlschaos hinter sich lassen und die Fälle aufklären?

 

Seiten: 320
Verlag: Grafit Verlag

Mein Fazit:
Mit Spannung erwartet und … dazu gleich mehr. Dieser Fall hat es wirklich in sich, und zwar nicht nur für Kommissarin Sina Engel, sondern definitiv auch für den Leser. Das Thema – so schlimm es auch ist – allgegenwärtig, wurde grandios umgesetzt. Silke Ziegler ist und bleibt eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen und das Buch eine klare Leseempfehlung.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«: Zwei Theaterstücke von Martin Schörle

Auszug aus dem Klapptext:
Der kabaretteske Monolog »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert …
»Einladung zum Klassentreffen« In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war …

 

Seiten: 119

Verlag: Engelsdorfer Verlag

 

Mein Fazit:
Alles Theater, oder was? Neugierig auf das, was mich in diesem Buch erwartet, fing ich an zu lesen. Beim ersten Stück brauchte ich etwas Zeit, um hinein zu finden, da es doch recht ungewohnt war. Fredenbeck konnte mich nach einiger Zeit dann aber wirklich noch zum Schmunzeln bringen. Das zweite Stück lies sich leichter lesen und hat mir persönlich etwas besser gefallen. Insgesamt eine interessante Leseerfahrung.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

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