Monat: Januar 2017

5 Sterne Spuk – Rettung für das Burghotel von Christina Foshag

Melinda soll eigentlich spuken lernen und alle Bewohner des Burghotels so richtig schön erschrecken – schließlich ist sie ein waschechtes Gespenstermädchen! Doch die Zwillinge Jost und Kurt lassen sich nicht von ihren Spukereien einschüchtern. Zum Glück! Denn als immer mehr seltsame Dinge geschehen und das Hotel kurz vor dem Ruin steht, müssen die drei all ihre menschlichen und gespenstischen Kräfte zusammennehmen, um das Hotel zu retten.

 

Mein Fazit:

Christina Foshag hat ein lustiges Kinderbuch geschrieben, was ohne weiteres in einem Rutsch gelesen werden kann. Ich empfehle es gerne weiter.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Autobiografie einer Zeugin von M. Winter

Nach einer wahren Begebenheit. Der oder die Zeugin ist derjenige, der eine ganz andere Sicht der Dinge hat als der Richter oder der Staatsanwalt. Denn er war entweder beim Tatgeschehen dabei oder hat aber seine Informationen aus erster Hand. Er ist aber auch derjenige, der absolut nichts zu entscheiden hat, und darf nur auf das antworten, wozu er befragt wird. Er befindet sich in einer denkbar schlechten, passiven Position. Dann gibt es noch den Rechtsanwalt oder Pflichtverteidiger. Er ist derjenige, der die Spuren zu verwischen versucht, derjenige, den die Wahrheit nicht interessiert. Der, der sich gegen Bezahlung vor Gericht gegen das Opfer stellt und ausschließlich die Interessen des Angeklagten vertritt. Das Opfer ist ihm dabei meist völlig gleichgültig. Sein Bestreben ist es, das Beste für seinen Mandanten zu erreichen. Ihm geht es fast ausschließlich darum, den Fall zu gewinnen, und der Zeuge ist dabei sein potenzieller Gegner, zumindest, wenn er nicht der Zeuge der Verteidigung ist. Zwischen den Fronten, Richter, Staatsanwalt und Verteidigung, befindet sich der Zeuge, ohne Rechte und nur alleine auf sich gestellt. Er ist all dem schutzlos ausgeliefert. Woher nimmst du die Gewissheit, dass es dir nie passieren wird?

Mein Fazit:

Beeindruckend schildert M. Winter die wahre Begebenheit und macht damit deutlich, dass in unserer Gesellschaft häufig nur von Tätern und Opfern die Rede ist. Doch welche weiteren Schicksale mit diesen verbunden sein können, bleibt oft verborgen. M. Winter zeigt mit ihrer Autobiografie, dass es sich zu kämpfen lohnt, auch wenn man nicht Täter oder Opfer ist. Ein Buch das Mut macht.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Im Schatten des Sommers – Spurensuche im Roussillon von Silke Ziegler

Sophia Mildner erhält einen Anruf der französischen Polizei. Bei einem Autounfall ist ein bislang nicht identifizierter Mann schwer verletzt worden. Er hat tiefe Schnittwunden am Oberkörper und trägt ein altes Foto bei sich: Die Frau darauf ist niemand anderes als Sophias Mutter. Nach über zwei Jahrzehnten hat sich damit eine Spur ergeben, die das ungeklärte Verschwinden von Sophias Familie aufklären könnte. Sie bricht an die südfranzösische Küste auf und gerät sofort mit dem ermittelnden Polizisten Nicolas Rousseau aneinander. Dabei verbindet die beiden mehr, als sie ahnen … Ein packender Fall und eine bewegende Liebesgeschichte vor der atemberaubenden Kulisse Südfrankreichs!

Mein Fazit:

Der tolle Schreibstil der Autorin hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Absolute Leseempfehlung!

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

 

Die Kirschvilla von Hanna Caspian

Isabell und ihre Großmutter Pauline treten ein Erbe in Köln an – Paulines Geburtshaus. Doch die alte Villa am Rheinufer birgt dunkle Geheimnisse. Bald sieht sich Isabell mit der Frage konfrontiert, ob ihr Liebesglück mit den Geheimnissen ihrer Familie zusammenhängt. Denn ausgerechnet Julius, Isabells neue Liebe, scheint tief in die schmerzliche Familientragödie verstrickt. Doch schließlich geben zwei Tagebücher aus den 1920er-Jahren, die die Zeit überdauert haben, Auskunft über die schockierenden Geschehnisse am Rheinufer – und über Wahrheiten, die niemand gerne über seine Familie erfährt.

Mein Fazit:

Hanna Caspian überzeugt mit einem ausdrucksvollen Schreibstil und einer bewegenden Familiensaga. Sie hat mich gut unterhalten und ich empfehle das Buch gerne weiter.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Mein großes Elbphilharmonie Wimmelbuch von Achim Ahlgrimm

Erlebe das Gewimmel und Gewusel in der Elbphilharmonie! Unzählige Musiker, spannende Instrumente, ausverkaufte Konzertsäle, das bunte Treiben auf der Plaza, große und kleine Besucher aus der ganzen Welt: All das und vieles mehr gibt es in diesem Wimmelbuch zu entdecken. Spielerisch und witzig wird die Elbphilharmonie in Szene gesetzt, jedes Motiv erzählt eine kleine Geschichte. Die wunderbaren Illustrationen regen die Fantasie an und lassen Kinderherzen höherschlagen, die vielen Klappen machen das Angucken zu einem richtigen Abenteuer.

Mein Fazit:

Das Buch hat mit viel Liebe zum Detail dazu eingeladen, auf jeder einzelnen Seite erneut auf Entdeckungsreise zu gehen. Ich finde das Buch sehr gelungen und empfehle es gerne weiter.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Fiona Spiona – Angriff der Rollmöpse von Bettina Belitz

Fiona ist genervt! Sie hat absolut keine Lust, mit ihren blöden Cousins, den ¿Rollmöpsen¿, einen Ausflug auf eine alte Burg zu machen. Das wird bestimmt todlangweilig! Doch Fiona merkt schnell, dass dort seltsame Dinge vor sich gehen. Ob wohl die alte Hexe von der Kasse etwas damit zu tun hat? Oder vielleicht doch die Rollmöpse? Als auch noch ihre beste Freundin Leonie verschwindet, ist Fionas Fähigkeit als Gedankenleserin gefragt …

 

Mein Fazit:

Auch der 5. Teil dieser Reihe ist wieder lustig und spannend zugleich. Genau das Richtige für kleine Leseanfänger.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

 

Der Jahrbuchcode von Petra Mattfeldt

Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…

Mein Fazit:

Ich finde diesen Jugendkrimi einfach gelungen. Petra Mattfeldt hat einen angenehmen Schreibstil und weiß, wie sie den Leser dazu bringt, das Buch erst aus der Hand zu legen, wenn die letzte Seite gelesen ist. Eine klare Leseempfehlung.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Die Schneelöwin von Camilla Läckberg

Ein junges Mädchen läuft schwer verletzt auf die Landstraße. Sie wird von einem Auto erfasst und stirbt wenig später im Krankenhaus. Ihr Körper zeigt Zeichen schwerster Misshandlungen. Einige Wochen zuvor war sie auf dem Heimweg vom Reitstall verschwunden. Und es werden weitere Mädchen in der Nähe von Fjällbacka vermisst. Auf der Suche nach dem Täter arbeitet Kommissar Patrik Hedström mit seiner Frau, der Schriftstellerin Erica Falck, zusammen. Erica schreibt an einem Buch über Gewalt in Familien. Die Suche nach den Mädchen verläuft dramatisch. Wird Patrik sie rechtzeitig finden?

Mein Fazit:

“Die Schneelöwin” ist der 9. Teil einer Krimireihe, der sich aber auch ohne weiteres als Einzelbuch lesen lässt. Mit jeder Seite hat mich das Buch mehr gefesselt und ich empfehle es auf jeden Fall gerne weiter.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

 

Das Geheimnis der Schneekirsche von Lisa Marcks

Berlin 1913. Kurz vor Weihnachten erreicht die junge Lehrerin Selma Wallenstein ein Telegramm ihres Vaters: Ihre Mutter ist schwer erkrankt. Hals über Kopf begibt sich Selma auf die Reise ins ferne Tsingtau, wo ihr Vater in der deutschen Kolonialverwaltung arbeitet. Dort angekommen, entdeckt Selma eine faszinierende neue Welt. Und sie begegnet völlig unverhofft ihrer großen Liebe Paul wieder, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. All die Gefühle, die Selma so lange verdrängt hat, kehren mit Macht zurück. Doch bevor die beiden sich einander wieder annähern können, trennt das Schicksal sie erneut. – Für immer?

Mein Fazit:

Die Liebesgeschichte ist für meinen Geschmack viel zu kurz gekommen. Da hatte ich mir nach dem Klapptext mehr versprochen. Daher konnte mich das Buch leider nicht gänzlich überzeugen.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Das Glück der fast perfekten Tage von Fioly Bocca

Ein gefühlvoller und märchenhafter Debütroman aus Italien. Ein Buch, das man seiner besten Freundin schenken will. Seit ihre Mutter an einem Tumor erkrankt ist, schreibt Anita ihr jeden Abend eine E-Mail. Darin erzählt sie von ihrem erfüllenden Job, von ihrer geplanten Hochzeit und den Kindern, die sie und ihr Verlobter bald haben werden. Nichts davon ist wahr. In der Literaturagentur wird Anita ausgenutzt, ihre Beziehung macht sie schon lange nicht mehr glücklich. Aber sie will ihre todkranke Mutter nicht belasten. Alles ändert sich, als Anita während einer Zugfahrt einem geheimnsivollen Mann begegnet. Ein Blick genügt, und Arun erkennt Anitas Traurigkeit und ihre Sorgen. Er macht ihr Mut, sich endlich mit Haut und Haaren auf das Leben einzulassen. Doch welches Geheimnis umgibt diesen Fremden, der so magisch in Anitas Leben gestolpert ist? Und wird es Anita mit seiner Hilfe gelingen, das Leben zu führen, das ihre Mutter sich immer für sie gewünscht hat?

Mein Fazit:

Ein bezauberndes Büchlein, dessen Magie sich auf den Leser überträgt. Einfach lesenswert.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

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