Wenn der Himmel dich verlässt von Petra Teske

Klappentext:
Warnung! Triggergefahr!
In diesem Roman werden Themen behandelt, die möglicherweise Erinnerungen an eigene belastende Erfahrungen auslösen, wodurch Betroffene abermals mit der Problematik konfrontiert werden könnten. Besonders gilt das für Suizidgefährdete, Hinterbliebene eines Suizids und Menschen, die zu selbstverletzendem Verhalten neigen.

Jack ist 17, und sein Denken ist von übermäßigem Selbsthass und Hoffnungslosigkeit bestimmt. Ausschlaggebend dafür sind die Probleme in seinem Elternhaus, das von Gewalt, Vernachlässigung und der Drogen- und Alkoholsucht der Mutter geprägt ist. Um das zu ertragen, verletzt er sich immer wieder selbst, bis er nur noch den Tod als Lösung für sich sieht. Er bereitet seinen Selbstmord vor. In den letzten vier Tagen seines Lebens nimmt er Abschied von der Welt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, noch eine gute Tat zu vollbringen, damit sein größter Wunsch in Erfüllung geht: ein Stern zu werden.
Parallel zu Jacks Geschichte hat die sechzehnjährige Sophie mit Minderwertigkeitsgefühlen zu kämpfen. Es kommt immer wieder zu unkontrollierten Essattacken. In der Beziehung zu ihrem Freund Jens opfert sich Sophie auf, setzt ihm keine Grenzen und tut alles für ihn. Das sowie die großen Emotionen der ersten Liebe führen Sophie in eine starke Abhängigkeit zu Jens. Zudem ist sie dem Druck ihrer Clique ausgesetzt, in der sie mit Drogen und Alkohol konfrontiert wird. Ihre Mutter sieht, wie sehr sich Sophie durch Jens zum Negativen verändert und heißt die Beziehung zu ihm nicht gut. Das führt regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen Mutter und Tochter, wodurch sich Sophies Probleme zusätzlich dramatisch zuspitzen.
„Wenn der Himmel dich verlässt“ gibt all den Menschen eine Stimme, die sie durch das Leid im Leben verloren haben.

Seiten: 422
Herausgeber: epubli

Mein Fazit:
Nun sitze ich hier, versuche das Gelesene sacken zu lassen und bin unendlich traurig. Traurig darüber, dass das Schicksal von Jack einfach realer nicht sein könnte. Traurig darüber, dass es viel zu viele Jacks in unserer Welt gibt. Aber ebenso bewundere ich Sophie für ihren Mut und ihre Kraft, die für sie ausweglose Situation zu meistern. Mit einer Träne im Auge werde ich heute in den Nachthimmel blicken und nach dem hellsten Stern Ausschau halten. Meine Gedanken werden dann bei Jack und Sophie sein. Das Buch ist einfach schonungslos ehrlich und es gehört eine große Portion innere Stärke dazu, das Gelesene zu verarbeiten und doch ist es einfach eine unfassbar gelungene Geschichte.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Grüne Helden – Ohne Plastik geht es auch von Nadine Schubert und Inka Vigh

Klappentext:
Plastik begegnet uns heutzutage überall – beim Frühstück ist das Müsli in Plastik verpackt, beim Zähneputzen enthält die Zahnpasta Mikroplastik und im Kinderzimmer sind es nicht nur die Kleinigkeiten aus dem Überraschungsei. Doch welche Folgen hat unser Plastikkonsum für die Umwelt? Und was können wir dazu beitragen, dass der Plastikberg kleiner wird? Nadine Schubert sensibilisiert für dieses wichtige Thema, fasst wichtige Hintergrundinfos verständlich zusammen und stellt jede Menge Tipps und Tricks vor, welche Alternativen es zum Plastik gibt. So regt sie zum Nachdenken an und zeigt, dass es gar nicht schwer ist, ein grüner Held zu sein.

Seiten: 96
Verlag: magellan

Mein Fazit:
Klasse, ich bin total begeistert … Das Buch ist sehr informativ, auch für mich als Erwachsene. Die Erklärungen sind kindgerecht und anschaulich, die Illustrationen dazu stimmig und nicht übertrieben. Selbst ich habe beim gemeinsamen Lesen mit meiner Tochter darüber nachgedacht, was wir verändern können, um die Umwelt zu schonen. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, auch wenn er noch so gering ist. Einfach sehr genial.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück von Sophie Villard

Klappentext:
Die Kunst war ihre Leidenschaft. Die Liebe ihr Schicksal.

Paris 1937: Die rebellische Erbin Peggy Guggenheim genießt ihr Leben in der schillernden Künstlerbohème, eine glamouröse Abendgesellschaft folgt auf die nächste. Doch Peggy hat einen Traum. Sie will ihre eigene Galerie eröffnen und endlich unabhängig sein. Da verliebt sie sich in einen hochgewachsenen Schriftsteller mit strahlenden Augen: Samuel Beckett. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Peggys Traum lässt sich nur im fernen London verwirklichen, weit weg von Beckett. Und auch am Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Der Krieg zwingt zahlreiche Künstler zur Flucht aus Europa. Peggy hilft vielen von ihnen dabei – und begibt sich und ihre Liebe in große Gefahr …

Seiten: 448
Verlag: Penguin

Mein Fazit:
Der Name Guggenheim machte mich neugierig, was sich hinter dem Titel verbarg. Entdeckt habe ich die Geschichte einer faszinierenden Frau, die für die damalige Zeit sehr viel gewagt hat. Das war insgesamt schon sehr interessant. Da ich allerdings nicht ganz so kunstbewandert bin, viel es mir manchmal schwer, dem Geschehen die gebotene Aufmerksamkeit zu schenken. Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Marion

Der letzte Käpt´n von Arnd Rüskamp

Klappentext:
Harte Schale, harter Kern: »Born to be wild« an der Kieler Ostseeküste.

Marie Geisler vom LKA Kiel freut sich auf den Sommerurlaub, da wird bei einer Routinekontrolle am Hafen ein toter Biker entdeckt. Der Schwede wurde regelrecht hingerichtet. Ist eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Banden eskaliert? Maries neuer Kollege Gregor Sachse, der alte Kontakte in die Rockerszene Norddeutschlands hat, soll als V-Mann eingeschleust werden. Doch als es einen weiteren Toten gibt, droht die Sache aus dem Ruder zu laufen …

Seiten: 336
Verlag: Emons

Mein Fazit:
Der aktuelle Fall stellt das LKA Kiel auf eine harte Probe, da Marie Geisler sich im Urlaub befindet. Die neue Chefin Astrid Moeller zeigt persönlichen Ermittlungseinsatz. Ergänzt wird das Team durch den engagierten Gregor Sachse, der sich gleich mit verdeckten Ermittlungen einbringt. So schleppend, wie der Start der Ermittlungen war leider auch mein Lesestart. Es mag vielleicht an Astrid Moeller gelegen haben, mit der ich noch nicht richtig warm geworden bin und an der urlaubsbedingten Ermittlungsabwesenheit von Marie Geislers. Am Fall selbst hat es definitiv nicht gelegen, denn der hatte es in sich, war gut durchdacht und strukturiert. Fortsetzung auf jeden Fall erwünscht.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Silberfunken: Plötzlich ist alles anders von Juliana Campos und Daniela Costa

Klappentext:
Als Maras Papa nach einer Hirnverletzung und einem langen Krankenhausaufenthalt endlich wieder nach Hause kommt, ist er ein ganz anderer Mensch. Mara muss feststellen, dass er nicht nur körperlich vieles nicht mehr machen kann, sondern
dass sich auch sein Wesen verändert hat. Sich an den neuen Papa zu gewöhnen dauert lange und ist schmerzhaft … doch dann sieht sie kleine, silberne Funken in seinen Augen glitzern und stellt fest: «Papa, du bist ganz schön schräg. Aber mein Papa!» Auch stellvertretend für andere wesensverändernde Krankheiten wird in diesem Buch aufgezeigt, wie sich
das Leben von Betroffenen, aber auch deren Angehörigen abrupt verändert. Es gibt ein Leben / einen Menschen vor und ein Leben / einen Menschen nach dem Vorfall, die womöglich nicht mehr viel miteinander zu tun haben. Wie Familien mit dieser einschneidenden Veränderung umgehen können wird in diesem Buch einfühlsam aufgezeigt. Dieses Buch entstand in Zusammenarbeit mit FRAGILE Suisse, welche Menschen mit einer Hirnverletzung und ihre Angehörigen in der ganzen
Schweiz seit 30 Jahren unterstützt. Ein wichtiges Buch, das behutsam und besonnen mit diesem sensiblen Thema umgeht.

Seiten: 32
Verlag: aracari

Mein Fazit:
Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt, weil es sich auf behutsame Weise an ein Thema heranwagt, das gerade für Kinder nicht leicht verständlich ist. Warum ist der Papa so? Egal, warum diese Veränderung eines Menschen eingetreten ist, sie ist aber da und es ist nicht leicht zu verstehen warum. Diese Geschichte ist ein kleiner Schritt dahin, es verständlich zu machen und gerade das finde ich wahnsinnig toll. Die Illustrationen runden den positiven Eindruck der Geschichte zusätzlich ab. Ich persönlich würde mir wünschen, dass es vielmehr solcher Geschichten gibt.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Missing Sophie von Eileen Merriman

Klappentext:
Lügen, Liebe und Freundschaft 4 ever, aber trotzdem musst du sterben: „Das letzte Mal als ich Sophie A gesehen habe, küsste sie James Bacon. Sie konnte jeden Jungen dieser Welt haben, aber sie küsste einen Englischlehrer, der acht Jahre älter war als sie.“ Seit der Grundschule ist Sophie MacKenzie mit Sophie Abercrombie und Sophie Twiggs befreundet. Und auch wenn die drei mittlerweile unterschiedliche Interessen haben, halten sie trotzdem zusammen. Doch plötzlich fehlt von Sophie Abercrombie jede Spur. Das perfekte Trio existiert nicht mehr.

Seiten: 240
Verlag: Oetinger

Mein Fazit:
Es kam in meinen Blick,  Mama kaufte es und ich war den ganzen Nachmittag nicht mehr zu sehen, weil ich es inhaliert habe. Die Geschichte wird tagebuchartig rückwärts erzählt und ist einfach total cool. Am Ende war ich dann zwar ziemlich überrascht, aber auch total geflasht von der Geschichte. Einfach ein mega cooles Buch.

Viel Spaß beim Lesen! Eure Alina

Mo und die verschwundene Sandbank von Marina Rüther

Klappentext:

Mo, der kleine Seehund, kann nach einem Sturm seine Lieblingssandbank nicht mehr finden. Eine schlaue Möwe erklärt ihm, dass Sandbänke wandern können. Andere verschwinden aber auch, weil das Eis an den Polen schmilzt und der Meeresspiegel steigt. Gemeinsam mit seiner Freundin Tilli macht sich Mo auf den Weg, um der Sache am Nordpol auf den Grund zu gehen.
Ein abschließender Infotext erklärt die Problematik des steigenden Meeresspiegels anschaulich und kindgerecht.

 

Seiten: 28

Verlag Boyens

 

Mein Fazit:

Ich mag den Seehund Mo total und freue mich auf jedes neue Abenteuer mit ihm. Diesmal beschäftigt er sich mit dem Klimawandel, der kindgerecht erklärt wird. Ich bin begeistert, denn es betrifft nicht nur uns, sondern vor allem unsere Kinder. Abgerundet wird diese niedliche Geschichte wieder durch sehr schöne Illustrationen.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Die Nordseedetektive. Das Geheimnis der gestohlenen Gemälde von Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf

Klappentext:

Auf der Spur der gestohlenen Bilder Bei Frau von Hellershausen wurden Gemälde gestohlen, die ihr Großvater gemalt hat. Sie bittet die Nordseedetektive um Hilfe, die sogleich mit ihren Ermittlungen beginnen. Doch der Fall wirft einige Fragen auf: Warum haben die Diebe die Rahmen zurückgelassen? Und warum wurden die Bilder überhaupt gestohlen? Denn eigentlich haben sie keinen großen Wert. Versteh mal einer die Verbrecher…

 

Seiten: 148

Verlag: Jumbo

 

Mein Fazit:

Freudig erwartet und wieder viel zu schnell gelesen. Das neue Abenteuer der Nordseedetektive ist zugleich wieder ein Treffen mit alten Bekannten. Auch wenn die Ganoven Lang und Finger diesmal nicht hauptsächlich am neuen Fall beteiligt sind, dürfen sie natürlich nicht fehlen. Unsere kleinen Spürnasen haben aber definitiv wieder den richtigen Riecher und klären diesen Fall souverän. Ich kann nicht anders als zu gestehen, ich bin einfach ein absoluter Fan dieser Reihe und hoffe auf zahlreiche weitere Ermittlungen an der Küste.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Die allerschlimmsten Kinder der Welt von David Walliams

Klappentext:

Hier kommen zehn brandneue Geschichten über zehn wahre Prachtexemplare von Ekelpaketen. Unter ihnen Hubert, das Hungrige Baby, das seine Eltern auffrisst; oder die Grausame Grete, die ihre große Sammlung aus Krabbelviechern an den unmöglichsten Orten versteckt – zum Beispiel in der Unterwäsche der Schuldirektorin; oder der Mäkelige Mattes, der alles, was keine Schokolade ist, aus dem Fenster wirft; oder der ehrgeizige Erkan, der nicht einen Pokal in seinem Trophäenschrank gewonnen hat, ohne zu betrügen. Sie alle sind nicht bloß schlimme Kinder, nein. Hier kommen die …. allerschlimmsten Kinder der Welt!!!

 

Seiten: 288

Verlag: Rowohlt

 

Mein Fazit:

David Walliams ist einfach ein Garant in Sachen Schwarzer Humor und so kann er auch mit Die allerschlimmsten Kinder der Welt wieder überzeugen. Die einzelnen Kinder, jedes für sich, einfach unausstehlich und eins schlimmer wie das andere. Besonders gut gefallen haben mir am Ende immer die jeweiligen Einsichten, die der Autor bzw. der Leser aus der Geschichte zieht. Wieder einmal ein Buch ganz nach meinem Geschmack, auch wenn mir Teil 1 persönlich etwas besser gefallen hat.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

Die Farben meiner Hoffnung von Lisa Summer

Klappentext:

Wenn die Sehnsucht nach Rache auf die wahre Liebe trifft.

Eine Nacht, die dein Leben bestimmt.
Eine Nacht, die alles verändert.
Eine Nacht, die dich zweifeln lässt.

Für die jungen Frauen im System steht die jährliche Türkise Nacht an.
Heute werden sie das erste Mal den unverheirateten Männern aus der Spike vorgestellt.
Wer sie ersteigert, den werden sie heiraten.
Eliza und Kyra sehnen sich schon lange nach diesem Tag:
Endlich werden sie frei sein, endlich eine Familie gründen können, endlich das Tageslicht sehen.
Aber eine Sache quält Eliza dabei: Was wird passieren, wenn sie eine Tochter gebärt? Für Mädchen ist kein Platz in der Spike.
Als dann auch noch Kyra kurz vor dem Fest in der Wüste verschleppt wird, begreift Eliza, dass nicht alle Männer aus der Turmstadt gut sind.
Sie muss sich entscheiden: Spielt sie die Regeln dieser Welt mit oder geht sie ihren eigenen Weg?

Er wusste genau, was heute auf dem Spiel stand.
Die kommenden Minuten würden darüber entscheiden,
ob mein Kind leben durfte oder nicht.
Ob wir hierblieben und als Familie älter werden würden,
oder ob ich fliehen musste, um mein Kind zu retten.

Die New Adult Dystopie ist in sich abgeschlossen und ein Einzelband.

 

Seiten: 408

Herausgeber: Lisa Wüllenweber (Nova MD); 1. Auflage, Erstauflage (20. August 2020)

 

Mein Fazit:

Das Cover ist schon einmal ein richtiger Eyecatcher und der absolute Hammer. Die Geschichte dahinter kann aber locker mit dem genialen Cover mithalten. Sie ist spannungsgeladen aber auch sehr gefühlvoll. Ein Blick in die Zukunft, der einfach unvorstellbar scheint, aber doch glaubhaft. Mir hat das Lesen einfach richtig viel Spaß gemacht und so zieht das Buch aufgrund seiner Beendigung jetzt mit einem weinenden Auge in mein Bücherregal.

 

Viel Spaß beim Lesen! Eure Steffi

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